Hardcover | ca. 200 Seiten | ISBN 978-3-89741-506-5
Auch als E-Book erhältlich
Erscheint: April 2026
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»Jede Person sollte das Recht haben, ihr eigenes Leben zu leben, und das hast du bisher verpasst.«
Erzieherin Lena (35) lebt in einem bayerischen Dorf, kümmert sich um ihre an Demenz erkrankte Mutter und steckt fest – in Routinen, Erwartungen, in ihrer langjährigen Partnerschaft. Als ihre Mutter sie plötzlich nicht mehr erkennt, bricht Lena auf nach Berlin. Ohne Plan, ohne Ziel, nur eine blaue IKEA-Tasche in der Hand, ein nie angefangenes Kunststudium im Kopf und die diffuse Sehnsucht nach Freiheit im Herzen. Von der Großstadt maßlos überfordert, findet sie schließlich Zuflucht in der Wohngemeinschaft von Sozialarbeiterin Doris und Lebenskünstlerin Jaika. Nur langsam tastet sich Lena in ihrem neuen Umfeld vor, knüpft Freundschaften, besucht Kunstausstellungen, stolpert durch die Straßen Kreuzbergs. Doch das Dorf, das Lena eigentlich hinter sich lassen wollte, sitzt tief in ihr, und weder Berlin noch das Kunststudium haben auf sie gewartet …
Zwischen Schuldgefühlen, Überforderung und leiser Hoffnung entsteht in »Bunte Tage, graue Nächte« das Porträt einer Frau, die lernen muss, sich selbst ernst zu nehmen.

Lucie Kolb, geboren 1984, wuchs in einem bayerischen Dorf auf und lebt in Hannover. Sie arbeitet als Sozialpädagogin in der Suchtberatung und hat eine Zusatzausbildung als Schreibtherapeutin. Sie leitet Schreibwerkstätten für Kinder und Erwachsene. Ihre Gedichte und Texte wurden in verschiedenen Literaturmagazinen und Anthologien veröffentlicht. 2019 erschien ihr Kinderbuch »Suppenwetter oder eine Geschichte vom Stehlen, Schenken und Wegwerfen« (Südpol Verlag). 2025 war sie Preisträgerin der »Hannoverschen Autor*innenkonferenz NOVA«.