Einträge aus 2017


Digitales Lesefutter für gemütliche Couch-Tage

Die Tage werden kürzer und – brrr! – kälter. Aber die dunkle Jahreszeit hat auch etwas Gutes, denn was gibt es Gemütlicheres, als sich mit einem guten Buch aufs Sofa zu kuscheln; am liebsten mit – mein Tipp – einem heißen Apfelsaft mit Zimtsirup! Für spannenden Lesestoff sorgen unsere beiden neuen eBooks, die ab sofort erhältlich sind!

Wir werden niemals darüber reden

Carolin Schairer

 

Ein alter Bauernhof im Bayerischen Wald birgt düstere Geheimnisse. Als die Bäuerin stirbt, kommen sie ans Licht.

Isabella und Jan, die Enkel der Bäuerin, leben längst in der Stadt. Mit dem Sommer, den sie als Jugendliche auf dem Hof verbracht haben, verbinden sie dunkelste Erinnerungen. Als sie zur Beerdigung der Großmutter zurückkehren, beginnt für sie eine harte Reise in die Vergangenheit.

LESEPROBE

 

eBook | 314 Seiten | ISBN 978-3-89741-966-7 | 14,99 €

Chinatown

Tereza Vanek

 

Ende der Zwanziger Jahre begegnen sich in Hamburgs Chinesenviertel fremde Welten: Zwei schrille junge Frauen schlendern Arm in Arm durch St. Pauli. Die eine trägt kurzes, kupferrotes Haar und einen kurzen Rock, die andere gar Männerkleider. Staunend schaut ihnen die Prostituierte Mai Ling nach – diese Frauen benehmen sich wie ein Liebespaar! Besonders die aufgeweckte Rothaarige hat es Mai Ling angetan.

LESEPROBE

 

eBook | 330 Seiten | ISBN 978-3-89741-967-4 | 14,99 €

Unsere elektronischen Bücher können Sie über Ihre Lieblingsbuchhandlung oder im Internet bestellen.

Weitere eBooks


30 Jahre Ulrike Helmer Verlag

Wie alles begann und ...

Interview von Yvonne de Andrés (AVIVA-Berlin) mit Ulrike Helmer:

 

»AVIVA-Berlin: Wie kam es 1987 zur Gründung des Ulrike Helmer Verlags? Warum war es so wichtig, einen Frauenverlag zu gründen?

 

Ulrike Helmer: Während meines Studiums habe ich im Frauenbuchladen Frankfurt gearbeitet, einer uninah gelegenen Fachbuchhandlung für feministische Bücher, in der neben Belletristik auch viel Literatur der Frauen- und Geschlechterforschung in den Regalen stand. In Zeiten, die man sich heute nicht mehr vorstellen kann - solchen ohne Internet! -, war das Abgebot in diesem Laden eine Insel der Glückseligkeit. Zugleich wuchs mein Wissen um historische Autorinnen, deren Werke nicht einmal im Frauenbuchladen und in den seit 1975 entstandenen Frauenverlagen oder -programmen zugänglich waren. Deshalb ging es mir mit der Gründung eines Verlages auch darum, historische Vorläuferinnen sichtbar zu machen, frühere Ansätze zu zeigen, damit man davon lernen kann. Denn "Zukunft braucht Vergangenheit", so lautet der Titel des Buches der Historikerin Gerda Lerner, das ich vor vielen Jahren verlegt habe.
Lernen kann man dabei zuallererst mal, dass es schon immer Frauen gab, die sich eingemischt haben, aktiv waren, kreativ waren. Auch wenn die Geschichte lange so tat, als sei das Gegenteil der Fall.« Weiterlesen

 

Jubiläumsbuch: »Geschichten über 30«

Teils skurrile, teils nachdenkliche, teils muntere Kurzgeschichten, die auf je eigene Weise Bezug nehmen auf die titelgebende Dreißig, bündeln sich zu einem bunten Kaleidoskop.

Die Geschichten versetzen in unterschiedlichste Räume – in südliche Länder, in die Kindheit, die Zukunft, in fiktive Sphären. Sie erzählen vom Wiedersehen, schildern seltsame Begegnungen, wissen um alte oder neue Lieben. Sie erzählen von Himmel und Hölle, durchqueren Märchenwelten, erobern die Stufen eines Treppenhauses, hocken in dunklen Behausungen oder gar hinter Gittern. Alle aber wurden von unseren Autorinnen und Autoren ausdrücklich und liebevoll als Geschenke verfasst – an Sie als Lesepublikum und für uns, den Verlag, zum dreißigsten Jahr seines Bestehens.

Dreißig mal tausend Dank dafür!

Mehr Infos

*Verlosung* – Wählen Sie Ihr Lieblingscover!

30 Jahre Bücher – da kommen so einige Cover zusammen. Welches ist Ihr Favorit?

Unter allen Teilnehmer*innen, die uns ihr Lieblingscover nennen, verlosen wir noch bis zum 30.11. ein eBook-Jahresabo!

Hier geht es zur Abstimmung.

»HELMER Ü30!«

Links: Ulrike Helmer und Mitarbeiterin Sina Hauer auf der Frankfurter Buchmesse 2017!

Rechts: Die schöööönste Geburtstagstorte ever - und die leckerste (Schoko!)!

Thirty Shades of a Helmer-Autorin

Die Autorin Daniela Schenk schreibt, wie sie zu unserem Verlag kam und wie sie die Zusammenarbeit er- (und glücklicherweise auch über-)lebte ... Auszug aus: »Geschichten über 30« von Sina Hauer (Hg.)

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Das war die Frankfurter Buchmesse 2017

Es war unsere sechsundzwanzigste, doch die diesjährige Buchmesse bot gleich zwei Besonderheiten: Erstens war Frankreich Gastland. »Francfort en français« – was für eine Freude, dass unsere Pariser Autorin Olivia Rosenthal zum Ehrengast der diesjährigen Messe ernannt wurde!

Zweitens feierten wir unser Jubiläum »Dreißig Jahre Ulrike Helmer Verlag« mit besonders vielen Lesungen und Events auf der Messe wie auch abends in der Stadt. Buchmesse, das hieß fünf Tage prallvoll mit Kontakten, Treffen, inspirierenden Eindrücken, mit vielen Autor*Innen,  Presse- und Büchermenschen, Kolleginnen und Kollegen. Das weckt Projektideen für die Zukunft ...

Unser Stand auf der Frankfurter Buchmesse 2017
Unser Stand auf der Frankfurter Buchmesse 2017

Veranstaltungen

Am Messe-Mittwoch las Olivia Rosenthal vor gebannt lauschendem Publikum aus »Wir sind nicht da, um zu verschwinden« in der Evangelischen Akademie Frankfurt (Open Books). Begleitet wurde die Veranstaltung von Birgit Leib (Übersetzerin) und Ulrike Helmer. Am Donnerstag fand eine zweite Lesung auf der vollbesetzten Leseinsel der unabhängigen Verlage statt.

Danke, liebe Olivia!

Am Samstag ging es dann zur Lesenacht ins lesbisch-schwule Kulturhaus in Frankfurt.

Carolin Schairer las aus ihrem neuen Liebesroman »Küsse mit Zukunft« und sorgte für gespannte Aufmerksamkeit und einiges Schmunzeln im Publikum. Mit ihm freute sich auch unsere Autorin Veneda Mühlenbrink (»Odéonia, Paris«) als Überraschungsgast über den gelungenen Abend!


HELMER Ü30!

Lesung mit Feier: Auf der Lesinsel der unabhängigen Verlage präsentierte Carolin Schairer am Sonntag Nachmittag »Küsse mit Zukunft«. Ulrike Helmer stellte Neuerscheinungen und das Verlagsprogramm vor und Sina Hauer las aus dem Jubiläumsbuch »Geschichten über 30«. Im Anschluss gab es passend zu »30 Jahre Ulrike Helmer Verlag« und Gastland Frankreich eine Feier mit französischem Rotwein und leckerer Büchertorte! (Wenn auch nicht für alle 286.425 Besucher*innen, die sich dieses Jahr nach offizieller Statistik in den Messehallen tummelten ...)

Autorinnen und Herausgeberinnen am Stand

Ulrike Helmer freute sich mit Olivia Rosenthal und deren Übersetzerin Birgit Leib (links), Sina Hauer mit den Autorinnen Veneda Mühlenbrink und Carolin Schairer (Mitte) sowie Rebecca Beerheide und Isabel Rohner (rechts), die Herausgeberinnen des Buches »100 Jahre Frauenwahlrecht«.

Preisverleihungen

Nina Georges ist Bücherfrau 2017!
Nina Georges ist Bücherfrau 2017!

Nina George ist Bücherfrau des Jahres 2017.

Wir gratulieren herzlichst!

Ihre inspirierende Dankesrede gibt es hier zum Nachlesen. Die wunderbare Laudation hielt Regula Venske, Präsidentin des PEN und dereinst Begleiterin der Fanny-Lewald-Edition im Ulrike Helmer Verlag.

 

Matthes und Seitz erhielt in diesem Jahr den Preis der Hotlist (für Brigitta Falkners „Strategien der Wirtsfindung“). Assoziation A darf sich über den von Buchhändlerinnen und Buchhändlern vergebenen Melusine-Huss-Preis für „Über die Grenzen“ von Lutz Taufer freuen. Herzlichen Glückwunsch!

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ARTE | Metropolis, 3. September, 16.30: Olivia Rosenthal mit »Wir sind nicht da, um zu verschwinden«

 

 

Fotos: (c) Hessischer Rundfunk, im Rahmen der Dreharbeiten zur ARTE-Sendung vom 3.9.2017    

Extra für die ARTE-Dreharbeiten war sie von Paris nach Frankfurt gekommen – wie würde Olivia Rosenthal die für ihre Familie schicksalhafte Stadt erleben?

Ihre jüdischen Vorfahren hatten einst in der City einen Lederwarenladen – bis zur Deportation 1938. Die Großmutter überlebte, weil sie 1935 nach Frankreich ausgewandert war. »Wir sind nicht da, um zu verschwinden« – der Titel von Olivia Rosenthals Buch liefert auch einen Kommentar zu diesem biografischen Hintergrund. Olivia Rosenthal sieht diesen Aspekt als einen unter vielen: In ihrem Buch thematisiert sie das Verschwinden, aufgehängt an einer Alzheimer-Geschichte, auf umfassende Art.

 

Der große Moment: Der Deckel hat ja ein Loch! – Passend zum Inhalt: »Manchmal kentert mein Gedächtnis. Es ist wie ein schwarzes Loch«, so heißt es im Buch.

Olivia Rosenthal beim Dreh im Frankfurter Osthafen zu treffen, war für mich als ihre deutsche, ihre Frankfurter Verlegerin eine überaus spannende und berührende Begegnung. Ich freute mich sehr, ihr ein druckfrisches Exemplar in die Hände legen zu können – immerhin ihre erste Übersetzung ins Deutsche! Umso erfreulicher für Verlag und Autorin, dass ARTE die Publikation gleich begeistert aufgegriffen hat und ihr nun einen eigenen Beitrag widmet. Herzlichen Dank an die Redaktion!

 

Sofort standen wir in einem regen Gespräch, begleitet von Regieanweisungen, Kamera und Mikro. Später ging es mit dem Team weiter durch die Stadt: zum Alzheimer-Grab auf den Hauptfriedhof, zum früheren Laden … Es war ein ereignisreicher Tag in Frankfurt, schrieb sie mir später aus Paris. Am 10. Oktober kommt sie eneut in die Stadt, in die sie eigentlich nie fahren wollte: als französischer Ehrengast der Frankfurter Buchmesse, deren Gastland in diesem Jahr Frankreich ist, und auf der ihr erstes deutsches Buch präsentiert werden wird. Olivia Rosenthal wird es an zwei Lesungen, gemeinsam mit Übersetzerin Birgit Leib und mir, vorstellen. — A très bientôt, Olivia!

Olivia Rosenthal

© Cathérine Hélie, Editions Gallimard
© Cathérine Hélie, Editions Gallimard

ist 1965 in Paris geboren. Seit 1999 hat sie mehrere Romane bei Editions Verticales (Gallimard) veröffentlicht. Für »Wir sind nicht da, um zu verschwinden« (»On n'est pas là pour disparaître«) wurde sie 2007 mit dem »Prix Wepler« sowie dem »Prix Pierre Simon Éthique et Société« ausgezeichnet. Zudem wurde ihr dafür 2009 der deutsch-französische Candide-Preis verliehen. Olivia Rosenthal unterrichtet Literatur an der Universität Paris VIII, verfasst außerdem Theaterstücke und veranstaltet Performances mit Künstlern und Filmemachern.

HIER bestellen!

Hardcover mit Lochstanzung,

194 Seiten. 20,00 €. Ab sofort im Handel.
ISBN 978-3-89741-402-0

Übersetzt aus dem Französischen von Birgit Leib


Olivia Rosenthal ist Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2017!

Die Autorin liest aus »Wir sind nicht da, um zu verschwinden«

Moderation: Ulrike Helmer. Übersetzung: Birgit Leib

11. Oktober 2017

Frankfurt, 20.00 Uhr     Evangelische Akademie Frankfurt, Panoramasaal, Römerberg 9

12. Oktober 2017

Frankfurt, 11.00 Uhr     Buchmesse Frankfurt, Lesebühne der Unabhängigen Verlage, Halle 4.1


100 Jahre Frauenwahlrecht. Ziel erreicht! ... und weiter?

Im November 1918 erhielten Frauen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht. Was verbinden Frauen hundert Jahre später mit diesem Erfolg? Generationen hatten dafür gekämpft. Der Widerstand seitens der Gegner der Frauenbewegungen war immens, der Glaube an die Minderwertigkeit von Frauen hielt sich hartnäckig. Viele Aktivistinnen sahen die Erlangung der politischen Gleichberechtigung von Männern und Frauen als ihre Lebensaufgabe – viele wurden enttäuscht und erlebten die Einführung nicht mehr. Welche Bedeutung hat das Frauenwahlrecht für sie und wie gehen sie damit um in Zeiten erstarkender rechter Gruppierungen und Parteien, die erzkonservative Frauen- und Familienbilder propagieren und ihre antifeministische Haltung kaum verbergen? Die Literaturwissenschaftlerin Isabel Rohner und die Journalistin Rebecca Beerheide haben Frauen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien gefragt. Herausgekommen ist ein vielfältiges Buch voller persönlicher Einblicke.

Herausgeberinnen

© Christian Kruppa
© Christian Kruppa

Isabel Rohner, geb. 1979 in St. Gallen, studierte
Germanistik, Philosophie und Romanistik. Nach ihrer Promotion arbeitete sie an der FernUniversität Hagen. Seit 2013 Fachreferentin für Bildung bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. Die Verfasserin der Hedwig Dohm-Biografie »Spuren ins Jetzt« (HELMER) gibt zusammen mit Nikola Müller
die Gesamtausgabe der Werke Dohms heraus.

© Victoria Schilde
© Victoria Schilde

Rebecca Beerheide, geb. 1982 in Freiburg, ist Ressortleiterin der Politischen Redaktion beim Deutschen Ärzteblatt. Sie studierte Diplom-Journalistik und Politikwissenschaften in Leipzig und Ljubljana. Seit 2008 schreibt sie über Gesundheitspolitik, zunächst für die Ärzte Zeitung, seit Juli 2015 für das Deutsche Ärzteblatt. Seit 2015 Vorsitzende des Journalistinnenbundes. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Beiträgerinnen

Sabine Lautenschläger, Rita Süssmuth, Nikola Müller, Manuela Schwesig, Rebecca Beerheide, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Stephanie Bschorr, Zana Ramadani, Gesine Schwan, Anke Gimbal und Ramona Pisal, Julia Trompeter, Isabel Rohner, Ulrike Guérot, Sigrid Nikutta, Tina Groll, Mithu M. Sanyal, Claudia Roth, Christa Stolle, Sharon Adler, Kerstin Wolff, Cornelia Möhring, Katharina Nocun und Ulrike Helmer

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Paperback, 200 Seiten
18,00 €  (D)
ISBN 978-3-89741-398-6


Frauenwahlrecht auch in der Schweiz!

DIE GÖTTLICHE ORDNUNG

Schweiz, 1971: Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die mit ihrem Mann, den zwei Söhnen und dem missmutigen Schwiegervater in einem beschaulichen Dorf im Appenzell lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren.
Die Dorf- und Familienordnung gerät jedoch gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für
das Frauenwahlrecht einzusetzen, über dessen Einführung die Männer abstimmen sollen. Von
ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen angesteckt und proben
gemeinsam den Aufstand. Beherzt kämpfen die züchtigen Dorfdamen bald nicht nur für ihre
gesellschaftliche Gleichberechtigung, sondern auch gegen eine verstaubte Sexualmoral. Doch
in der aufgeladenen Stimmung drohen Noras Familie und die ganze Gemeinschaft zu
zerbrechen.


Digitales Lesefutter für den Urlaub

Urlaubszeit ist Lesezeit – und deshalb sind nun gleich zwei Lieblingsbücher als eBooks erhältlich:

»Die Spitzenkandidatin« von Carolin Schairer

Katharina Hermann ist die erste Kanzlerkandidatin der Bundesrepublik. Sie ist attraktiv, charismatisch, und sie ist erpressbar ...

Zufällig gerät der jungen Journalistin Theresa Lackner ein kompromittierendes Foto in die Hände, das die aufstrebende Politikerin Katharina Hermann mit einer anderen Frau zeigt: als nacktes Liebespaar. Sie erzwinkt von der Politikerin ein Abkommen: Katharina Hermann soll der Journalistin die Karriereleiter halten, die Journalistin wird dafür über die Politikerin berichten.

Theresa schafft es mit Katharinas Hilfe zum Politikmagazin »Brennpunkt«, für das sie die Kanzlerkandidatin exklusiv in der heißen Wahlkampfphase begleiten soll. Als sich Theresa jedoch in Katharina verliebt, überschlagen sich die Ereignisse.


LESEPROBE

384 Seiten | ISBN 3-89741-971-1 | 16,99 €

»Caretta« von Renate Henstedt

Eine vor Jahren abgetauchte Mörderin wird in Istanbul wiedererkannt. Die Journalistin Jennifer Arends wittert darin ihre Chance auf eine große Story. Sie reist in die Türkei und folgt der Spur der Flüchtigen — die entlang der Route der Meeresschildkröten durch die Ägäis hinüber auf die griechische Insel Lesbos führt. Doch dort nehmen die Dinge eine dramatische Wende …

 

LESEPROBE

 

237 Seiten | ISBN 978-3-89741-972-8 | 9,99 €

Unsere elektronischen Bücher können Sie über Ihre Lieblingsbuchhandlung bestellen und/oder über eine von unseren Lieblingsbuchhandlungen. Hier ist eine kleine Auswahl:

 

 

 

 

 

Sie kaufen elektronische Bücher woanders? Geht auch. Egal wo Sie eBooks bestellen: Unsere Titel sind in über 100 Internet-eBookshops vertreten. Suchen Sie einfach mal in Ihrem …


April Pallas' zweiter Fall: »Alpenfrauen« von Daniela Schenk – jetzt bestellbar!

Privatdetektivin April Pallas ist eine enorm coole Socke und nie um einen Schokoriegel verlegen. In Wahrheit hat sie aber nicht viel mehr als ihr Motorrad im Griff (vorausgesetzt, dass sie es nicht wieder zu betanken vergisst). Diesmal knattert sie damit ins Simmental, wo sie zu vier toten Frauen ermitteln soll, die angeblich bei Unfällen starben. Alle waren Mitglieder des Frauenvereins Alpenrose … April tritt dem Verein bei und stellt sich als Journalistin vor, die ein Buch über Hexen und Kräuterkundige schreibt. Statt auf Hexen stößt sie jedoch auf einen einheimischen Skihelden, der ganz vorn im Weltcup mitmischt, und auf ziemlich viel Arbeit. Zum Glück erhält sie Unterstützung durch ihre alte Freundin Rösli, die nicht nur Sennerin und Bergbäuerin ist, sondern auch Computer hacken kann. Ein Polizist namens Bär ist außerdem mit von der Partie, ebenso Zoro, Consuela und – eine gewisse Lou. Mit einem erstaunlich pinkfarbenen Notizbuch bewaffnet, nimmt sich April, die stets in alle und noch mehr Richtungen ermittelt, des Falles an. Wie sie ihn löst und was sich der hardboiled ›Brucie Lee‹ dabei so in den Weg stellt, bietet einiges an Überraschungen.

LESEPROBE

Zu Daniela Schenk

Die Berner Autorin und Buchhändlerin wünschte sich als Kind eine Knarre, doch die Eltern waren Pazifisten. Nun schreibt sie ihre Revolverheldinnenträume, auch wenn die ›hard-boiled‹ Detektivin April Pallas lieber andere Waffen wählt. »Alpenfrauen« ist Daniela Schenks siebter Roman. Dem Debüt »Julia und Satine« folgten u.a. »Diejenige welche« und »Brennnesseljahre« (alle HELMER).

 

Alle Bücher von Daniela Schenk

HIER bestellen!

Paperback, 301 Seiten
17,95 €  (D) | 18,20 € (A)
ISBN 978-3-89741-400-6

Auch als eBook erhältlich.


Kleiner Einblick in die Verlagswelt

Was ist schon zu hundert Prozent planbar?! – Kaum etwas, auch das Büchermachen nicht. Veröffentlichungstermin der »Alpenfrauen« wurde ursprünglich auf März gesetzt – jetzt im Juni ist der Krimi erschienen. Manchmal benötigen Texte mehr Bearbeitungszeit, damit ihr volles Potential von AutorIin und LektorIn ausgeschöpft werden kann. Was am Ende herauskommt ist ein Buch, dass unseren LeserInnen ein einmaliges und spannnendes Lesevergnügen schenkt. Und das lohnt sich!

 

Daniela Schenk schreibt dazu auf Facebook:

 

Alpenfrauen - das verflixte 7. Buch auf der Zielgeraden

Die Endkorrekturen der Alpenfrauen sind da, die Erscheinung absehbar! Dass wir so verspätet sind, liegt vor allem an mir: Für einmal war das Manuskript einfach nicht gut genug, fand der Verlag und hatte absolut Recht - zu lang, zu langweilig, zu unlogisch.
Also machte ich mich wieder an die Arbeit: 70 Seiten kürzen, 20 neue schreiben. Aber es war immer noch etwas langatmig (Zitat Juniorlektorin), ich schluckte leer und akzeptierte die meisten Kürzungen.
Die wackeren Lektorinnen und ich haben geschuftet, um die Alpenfrauen zum Glühen zu bringen.


Herbstprogramm 2017

Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Deshalb gibt's schon jetzt einen kleinen Einblick in unser nächstes Buchprogramm, das im Sommer und Herbst erscheinen wird.

Mit dabei ist Spannendes, Skurriles, Herzerwärmendes, Reflektierendes – ob als Übersetzung aus dem Französischen (Gastland Frankreich auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2017!), Kurzgeschichtenband, Krimi oder Biografie.

Gleich in die Vorschau reinschauen und die Vorfreude kann beginnen! Viel Spaß!


Welttag des Buches - Full House im Ulrike Helmer Verlag

Rund dreißig Gäste folgten letzten Sonntag unserer Einladung, um in den Verlagsräumen mehr über die Entstehung von Büchern zu erfahren und an der Lesung von Autorin Mirjam Müntefering teilzunehmen.

Münteferings Roman »Anders geht immer« handelt von der 70-jährigen Charlotte, die eigentlich einen ruhigen Lebensabend verbringen möchte, aber plötzlich ihrer 17-jährigen Großnichte Lotta Unterkunft bieten muss. Der quirlige Teenager erweist sich als Nervenprobe. Die von Mirjam Müntefering anschaulich vorgetragenen Annäherungen von Großtante und Nichte sorgten für fröhliches Lachen und ein begeistertes Publikum.

»Anders geht immer« – der Titel könnte auch Motto unseres unabhängigen Verlagshauses sein, das lange in Frankfurt beheimatet war. Wir begannen vor dreißig Jahren mit wissenschaftlichen Publikationen zum Thema Frauenforschung und Geschlechtertheorie. Mittlerweise veröffentlicht der Verlag auch Romane, Krimis und Sachbücher. Was letztlich alle unsere Bücher beseelt, ist der Wunsch nach Geschlechterdemokratie und vielfältigen Lebensweisen.

Im Anschluss an die Lesung erläuterte Ulrike Helmer, welchen wichtigen Beitrag Verlage zur Entstehung und Vermarktung von Büchern leisten. Als Kernaussage wählte sie ein Zitat des französischen Autors Mathias Énard: "Auf den ersten Blick könnte man meinen, ein Autor schreibe Bücher. Er schreibt aber bestenfalls Texte. Zwischen dem Text, den ich schreibe, und dem Buch, das Sie in den Händen halten, liegt eine kleine Welt" - die des Verlags.

Denn nach dem Schlusspunkt beginnt dessen intensive Arbeit: Das Manuskript wird begutachtet und vom Lektorat inhaltlich und stilistisch bearbeitet, das Korrektorat entfernt Rechtschreib- und Grammatikfehler. Schon Monate bevor das Buch gedruckt ist, bringt es die Presse- und Vertriebsabteilung ins Gespräch und stellt es im Buchhandel vor. Und welche Rolle spielen Amazon und das Internet beim Verkauf?, kam die Frage aus dem Publikum. Eine große. Wir freuen uns über jedes Buch, das der stationäre Buchhandel verkauft, allerdings bedeutet Vertrieb grundsätzlich: Alles, was dem Absatz dient! Weiter ging es um die Veränderung in der Branche durch den digitalen Wandel, Rabattierungen und Zukunftsprognosen in Zeiten des Selfpublishing, das die Daseinsberechtigung von Verlagen in Zweifel zieht. Was Verlage leisten, muss daher öffentlich diskutiert und beantwortet werden – eine Herausforderung, der wir uns im Rahmen dieses spannenden Sonntagnachmittags am Sulzbacher Sonnenhof gerne stellten.

Die Aktion #verlagebesuchen wurde vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels initiiert. Es nahmen bundesweit ca. 100 Verlage teil.


Carolin Schairers neuer Liebesroman: »Sommer in Barock«

Diana Kleedorf singt als Star auf internationalen Bühnen.

Unter Erfolgsdruck steht sie auch privat: Ihr Gatte will unbedingt Vater werden – dabei ist Dianas Welt die Oper. Plötzlich wird die Mezzosopranistin, die oft in Hosenrollen auftritt, auch noch als lesbisch hingestellt. Der Manager sieht einen Skandal, Diana flieht ins nächste Engagement: Der »Anzinger Barocksommer« soll ihr Ablenkung und Beschaulichkeit bieten. Doch als sie der geheimnisvollen Sophie begegnet, wird in den Medien die Zeit in dem idyllischen Städtchen zum Sommer ihres Lebens …

Starker Auftritt – auch wenn man Arien keine Neigung entgegenbringt: In Carolin Schairers inspirierendem Roman spielen Frauen und ihre Liebe die Hauptrollen.

LESEPROBE

Zu Carolin Schairer:

 

Die Diplom-Journalistin arbeitete u.a. in der Medienbeobachtung, Markt- und Meinungsforschung und in der PR eines Großunternehmens. Sie lebt in Wien. Seit dem Jahr 2008 erschienen kontinuierlich Romane und Krimis im Ulrike Helmer Verlag, darunter »Ellen«, »Die Spitzenkandidatin«, zuletzt »Frischer Wind am Wolfgangsee« sowie der Kriminalroman »Tödliche Verstrickungen« (Herbst 2016).

 

Alle Bücher von Carolin Schairer

HIER bestellen!

Paperback, 313 Seiten
Ca. 19,95 € (D) | 20,20 €  (A)
ISBN 978-3-89741-396-2

Auch als eBook erhältlich.



Das war die Leipziger Buchmesse 2017

Vier Tage voll inspirierender und wertvoller Begegnungen mit KollegInnen, BuchhändlerInnen, Pressemenschen, BloggerInnen und bibliophilem Publikum – die Leipziger Messe im Rückblick.

Die Messe war sehr schön, die Stadt ist es auch. Unglaublich liebenswürdig und literaturinteressiert sind die LeipzigerInnen; Hausfrauen rezitieren frühmorgens in der Tram gegenseitig seitenlang und aus dem Gedächtnis aus literarischen Werken und alle – ob Jung oder Alt – mühen sich höflichst, dir den richtigen Weg zu weisen. Und die Messe? Cosplay bis zum Abwinken, aber auch sehr schöne literarische Inspirationen und diesmal recht viel Politik.

Sehr gefreut haben wir uns über die Besuche einiger unserer Autoren und Autorinnen – mit im Gepäck: spannende neue Projekte, die schon wieder Lust auf das nächste Programm machen!

Veneda Mühlenbrink (»Odéonia, Paris«) mit Verlagsmitarbeiterin Sina Hauer
Veneda Mühlenbrink (»Odéonia, Paris«) mit Verlagsmitarbeiterin Sina Hauer
Eike Bornemann (»Zeit der Diebe«) mit Ulrike Helmer
Eike Bornemann (»Zeit der Diebe«) mit Ulrike Helmer

Eines der vielen Highlights der diesjährigen Messe waren die beiden Lesungen von Jonas Zauels mit seinem Debütroman »Alle Farben der Nacht«.

Am Donnerstagmorgen eröffnete unser Autor das Forum der Unabhängigen Verlage mit der allerersten Lesung des Tages. Trotz früher Stunde strömte das Publikum zur Bühne. Am Abend ging es dann weiter im Kultur Café Kune: In gemütlicher Atmosphäre lauschten die Zuhörer gespannt  Jonas Zauels und seinem Bruder, der ihn mit Gesang und Gitarre begleitete. Vielen Dank, auch an das nette Team vom Café!

Messen sind auch immer Orte, an denen Preisverleihungen stattfinden. Wir gratulieren ganz herzlich unseren KollegInnen vom Schöffling & Co. Verlag zum Preis der Kurt Wolff Stiftung sowie Sebastian Goggolz zum Förderpreis.

Außerdem haben dieses Jahr zu unserer Freude gleich drei Frauen, Natascha Wodin, Barbara Stollberg-Rilinger und Eva Lüdi Kong, den 13. Preis der Leipziger Buchmesse erhalten – in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung.

Am Sonntag ging damit eine inspirierende, angenehme und erfolgreiche Messe zu Ende. Wir freuen uns bereits jetzt auf die Leipziger Buchmesse 2018!

Weitere Impressionen



Frühjahrsdebüt: »Alle Farben der Nacht« von Jonas Zauels – jetzt erhältlich

Eine junge Frau namens Emilia irrt durch das Dunkel ihres Lebens – blind gegenüber Verlusterfahrungen, denen sie ebensowenig Macht über sich geben will wie den offensichtlichen Spuren erfahrener Missachtung. Sie trinkt viel, isst wenig, nimmt Drogen und erleidet schließlich einen schweren Unfall. Ihr Weg gibt allen Anlass zur Sorge – wäre da nicht Theo, der ihr wie ein Schatten folgt, die Richtung weist. Und wäre da nicht außerdem die jugendliche Streunerin Rebecca, der Emilia sich langsam öffnen kann. Die beiden Freundinnen gehen mit einer Rockband auf Tour, verlieren und suchen sich. Allmählich wächst Vertrauen, verleugnete Erinnerungen kehren zurück.


Mit erstaunlicher Sprachkraft, aber auch großem Gespür für das Ungesagte erzählt Jonas Zauels vom Erwachsenwerden. Gebannt folgen wir dem Wunsch seiner Protagonistin nach Normalität, ehrlicher Zuneigung und Liebe, der sich hinter einem Schleier aus Exzessen und oberflächlichem Sex versteckt. In seinem Roman bleibt viel Raum zum Nachdenken. Und hallt noch lange nach.

 

LESEPROBE

Zu Jonas Zauels:

 

Jahrgang 1992, er wuchs in einem Dorf im Kreis Ahrweiler bei Bonn auf und entwickelte früh eine Bindung zu Literatur und Schreiben. Bisher verfasste er zwei Romane und diverse Kurzgeschichten. Neben dem Schreiben studiert er Germanistik und Philosophie an der Universität Bonn und spielt Bass in einer Indie-Rock Band. Jonas Zauels veranstaltet Lesungen auch mit Musikbegleitung.

 

Kurz-Interview mit Jonas Zauels auf dem Blog Angis Bücherkiste.

HIER bestellen!

Paperback, 176 Seiten
12,95 € (D) | 13,40 € (A)
ISBN 978-3-89741-395

Auch als eBook erhältlich.



Willkommen in 2017!

Sulzbacher Schneemensch grüßt aus dem Migrationshintergrund ....
Sulzbacher Schneemensch grüßt aus dem Migrationshintergrund ....

Liebe Büchermenschen, Freundinnen und Freunde, verehrtes Lesepublikum,

 

einmal Urlaub, einmal Husten – schon ist der 20. Januar da und das neue Jahr fast wieder alt.

Neu sind auf jeden Fall unsere nächsten Bücher, denen Sie hoffentlich ebensoviel Interesse entgegenbringen, Lesefreude entnehmen oder auch Wissen(schaft) entlocken werden wie unserer Backlist. (Übrigens ist ja jedes noch ungelesene Buch ein neues ...)

 

Der Blick auf das befremdliche neue Personal jenseits des großen Teichs erfüllt mit Sorge. Andererseits kommt es nun darauf an, schnell klarzustellen, was in dieser Welt untragbar ist, solange Demokratie und Menschenrechte - was nicht zuletzt auch heißt: Frauenrechte -  der Maßstab sind und bleiben (oder gar erst werden müssen). 2017 soll das erste und letzte Jahr der neuen US-Regierung werden, die sich am besten ganz schnell selbst ad absurdum führt.

 

Gerade darum heute senden wir Ihnen allen heute

unsere herzlichsten Grüße und alle guten Wünsche für 2017!

 

Ulrike  Helmer & Team

 

 



Vorschau aufs Frühjahrsprogramm 2017

Nächstes Jahr wird gefeiert! Zum einen, weil der Ulrike Helmer Verlag 30-jähriges Jubiläum hat (Veranstaltungen und Aktionen folgen 2017), zum anderen feiern wir nächstes Jahr den Ausblick auf 100 Jahre Frauenwahlrecht (2018). Isabel Rohner und Rebecca Beerheide geben zu diesem wichtigen Ereignis Beiträge von Frauen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien heraus.

Wir freuen uns auch auf einen neuen Liebesroman von Carolin Schairer und die Fortsetzung von Daniela Schenks CRiMiNA-Erstling. Und auf einen neuen Autor, Jonas Zauels, der mit seinem außergewöhnlichen Erzählstil begeistert.

Außerdem gibt Brigitte Rauschenbach einen umfassenden historisch-theoretischen Überblick über das Verhältnis zwischen Geist und Geschlecht und Kerstin Wolff stellt in ihrer Biographie die Rittergutstochter Anna Pappritz und ihre politische Einflussnahme auf Prostitution vor.

 

Unten können Sie gleich in die Vorschau reinblättern. Alle Titel können bereits jetzt in Ihrer Buchhandlung geordert oder auch über uns bestellt werden. Wir merken Ihre Bestellung gerne vor und Sie erhalten Ihr Buch pünktlich bei Erscheinung.

Hier geht's zu den Neuerscheinungen.