Archiv


Büchersommer!

Jetzt wo die Temperaturen nach oben klettern, ist (hoffentlich) auch der nächste Urlaub nicht mehr fern! Für die Ferien am Meer, am Waldsee, oder auch im Freibad empfehlen wir folgenden Lesestoff (alle Titel gibt es als Printbuch und auch als reisefreundliches eBook).

Daniela Schenk

Julia & Satine

Inselferien. Sonnenstrand. Ein herzerfrischendes, lebensprall lakonisches Buch über zwei Frauen, die das Glück haben, zu bekommen, was sie nie gewollt haben: die jeweils andere. Mehr


Lina Kaiser

Indy

 

Eine Reise von Köln über Berlin nach Rom. »Indy« ist ein Buch über Freundschaft in Notlagen, unerwartete Liebe und die Suche nach sich selbst.  Mehr


Carolin Schairer

Am Anfang war Neuseeland

 

Neuseeland. Bei einer Gruppenreise im Land der langen weißen Wolke kommen sich zwei Frauen näher – ist es nur ein Urlaubsflirt oder die ganz große Liebe? Mehr


Martina-Marie Liertz

Julipläne

 

Toskana. Deborah Gronwald will Urlaub machen, doch bald sucht sie dort nach einer schönen Verschwundenen. »Julipläne« ist originell, witzig und nimmt ironisch das Krimigenre auf die Schippe.  Fortsetzung von »Januarrot« (kann aber auch autark gelesen werden). Mehr


Außerdem: Herzlichen Glückwunsch!

Wir gratulieren unserer Autorin ANTJE WAGNER ganz herzlich zum Phantastikpreis 2019, verliehen von der Stadt Wetzler. Ausgezeichnet wurde ihr Jugendroman »Hyde«.

Empfehlen möchten wir auch den den erotischen Roman »Flamingofeuer« und den CRiMiNA »Schattengesicht«, in denen die Autorin ihre – teils "unheimliche" – Sprachschönheit unter Beweis stellt.


Das Helmer-Team wünscht Ihnen und Euch eine schöne Sommerzeit!


HEDWIG DOHM – 100. Todestag 1.6.2019

Sie starb vor hundert Jahren, doch HEDWIG DOHM ist weiterhin aktuell. Ihr wacher feministischer Esprit lebt.

Als Wegweiserin für das Frauenwahlrecht (von Dohm bereits 1873 gefordert, 1918 in Deutschland endlich eingeführt) kämpfte die Journalistin, Publizistin und erfolgreiche Romanautorin mit spitzer Feder gegen den Antifeminismus (leider nicht nur) ihrer Zeit. Geistreich, pfiffig, alles andere als dröge griff sie als Pionierin der Frauenbewegung die Entstirnigkeit der Ewiggestrigen an. Ihr ging es um die rechtliche, soziale und ökonomische Gleichberechtigung der Geschlechter.

 

Die Dohm-Biografin ISABEL ROHNERSpuren ins Jetzt«) präsentiert HEDWIG DOHM anlässlich deren 100. Todestages in den Medien:

Am 28.5., im RBB (19:04): https://www.rbb-online.de/…/kultu…/archiv/20190528_1904.html

Am 1.6., dem Todestag selbst:
– in WDR und NDR ZeitZeichen (20:15)
– im Deutschlandfunk (
09:05) und
– um 19:30 Uhr in der RBB-Abendschau im Fernsehen! 👍👍👍

Hier geht's zum Buch: »Spuren ins Jetzt«


Unsere neuen Bücher im Sommer und Herbst

Entdecken Sie Debütautorin Katrin von Consbruch und ihren ebenso fantasievollen wie lebensklugen Roman »Stimmt so!«.

Carolin Schairer zeigt eine ganz andere (schriftstellerische) Seite: In »Meeresschwester« erzählt sie einfühlsam und mit psychologischem Geschick von einem jungen Mädchen, das nach jahrelanger Entführung zurück zu seiner Familie kommt – Mama, Papa und Schwester Lea aber gar nicht mehr kennt.

Auch die »100 Jahre Frauenwahlrecht«-Herausgeberin und Dohm-Biografin Isabel Rohner überrascht uns … mit einem Krimi! »Schöner morden« in der Kunstagentur Ars Artis: Eine Tote, allerlei schräge Stars und Sternchen und mittendrin Schriftstellerin Linn Kegel, die auf einen neuen Krimi-Plot hofft.

 

Auch in unserer Sachbuch-Abteilung erwarten Sie spannende Titel:

Antje Schrupp widmet sich dem Thema »Schwangerwerdenkönnen«. Die Politikwissenschaftlerin und Journalistin zeigt, dass über bislang Unhinterfragbares dringend kritisch nachgedacht werden muss.

In »Die Muse hat genug geküsst, sie schreibt!« stellt Erdmute Sylvester-Habenicht 33 pfiffige Fragen zu Frauen und Literatur und gibt erhellende Antworten.

 

Außerdem in der Vorschau:

»Streit um die Frauen« von Claudia Opitz-Belakhal

»Freiheit, Gleichheit, Differenz« von Christian Giardina

»Antifeminismus – Antisemitismus« von Frauen & Geschichte Baden-Württemberg e.V. (Hg.)

 

Alle neuen Bücher finden Sie hier.


Bücherfrühling!

Sonnenschein, Vogelgezwitscher, Blumenduft – endlich ist der Frühling erwacht! Also schnell raus in die Natur – selbstverständlich mit einem guten Buch. Denn inmitten einer farbenfrohen Wildwiese, wo es zirbt und summt, liest es sich unbeschreiblich schön. Besonders zum heutigen Welttag des Buches

Wir wünschen einen sonnigen Feiertag des Buchs!


Das war die Leipziger Buchmesse 2019

Die Leipziger Buchmesse liegt hinter uns! Die vier Messetage waren wieder einmal prallvoll mit inspirierenden Eindrücken und anregenden Kontakten zu Autor*innen, Kolleg*innen, Presse- und Büchermenschen.

Leipzig liest!

Leipzig im Flamingofieber! Einen schöneren Start in die Messezeit hätte es wohl nicht geben können: Am Mittwoch präsentierte Laura Lay (Pseudonym von Antje Wagner) in der Moritzbastei erstmals ihren erotischen Roman »Flamingofeuer«.

Auf kleinerer Bühne – aber genauso stimmungsvoll – ging es am Freitag im Kulturcafé Kune mit der zweiten »Flamingofeuer«-Lesung weiter.

Direkt auf der Messe las Antje Wagner als Laura Lay dann am Samstag auf der Leseinsel der Jungen Verlage vor dicht gedrängtem Publikum.

Drei ganz unterschiedliche Lesungen, jede für sich großartig und ein toller Erfolg!

Weitere Highlights waren die beiden Lesungen von Lina Kaiser mit ihrem Roman »Indy« am Messesamstag.

Die Leseinsel der Jungen Verlage mitten in der Halle 5 war voll, voll, voll, als die Lesung begann – wer keinen Sitzplatz ergattern konnte, stand oder setzte sich auf den Boden und lauschte gebannt.

Auf ihrer Abendlesung im gemütlichen Kulturcafé Kune nahm Lina Kaiser ihr Publikum erneut mit auf die abenteuerliche Reise von »Indy«. Hinterher wurde sich bei Wein oder Tee angeregt ausgetauscht.

Ganz herzlichen Dank auch diesmal wieder an das wundervolle Team vom Kulturcafé Kune!

Meet & Greet mit Bloggerinnen

Antje Wagner und wir freuten uns über den Besuch von Bloggerinnen Sarah Natusch (same nature), Simone Derichsweiler (simoned) und Michaela Rödiger (Rajets Fantastische Leseseiten) (1. Foto, v. l. n. r.). Drei wahnsinnig engagierte und interessierte Frauen!

Preisverleihungen

Der Preis der Leipziger Buchmesse ging in diesem Jahr in der Kategorie Belletristik an Anke Stelling mit »Schäfchen im Trockenen« (Verbrecher Verlag), in der Kategorie Sachbuch an Harald Jähner mit »Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945-1955« (Rowohlt Verlag) und in der Kategorie Übersetzung an Eva Ruth Wemme mit »Verlorener Morgen« von Gabriela Adameşteanu (Die Andere Bibliothek).

Herzlichen Glückwunsch an Autorinnen, Autor, Verlage und insbesondere Verbrecher!

Weitere Impressionen

Fröhlicher Trubel und bunte Fantasiegestalten erwarteten die Besucher*innen der Leipziger Buchmesse in der Glashalle (1. Foto).

Stolz zeigen Autorin Lina Kaiser (rechts) und Verlagsmitarbeiterin Sina Hauer (links) den Roman »Indy« (2. Foto).

Einen fabelhafter Abend in der Moritzbastei hatten Antje Wagner und Ulrike Helmer (3. und 4. Foto).

mehr lesen

365 Frauentage ....

... reichen nicht, um die Sache mit der Geschlechtergerechtigkeit zu regeln. Frauen haben im Jahre 2019 auch in der BRD de facto immer noch die schlechteren Karten, sind in Parlamenten, Parteien, Medien, ja selbst im Film unterrepräsentiert und im Alter die Ärmeren. Sie sind gemeinhin schlechter bezahlt und müssen sich obendrein noch staatlich bevormunden lassen, etwa was die Informationsfreiheit über Abtreibung angeht. Die SPD wedelt am heutigen Frauentag mit Frauenzeichen ... hat aber den Paragrafen 219a maßgeblich verschlimmbessert. Danke.

 

Und dann gibt es nicht nur Frauen, sondern auch Männer und sogar andere Geschlechter. Aber das mit dem Gender muss noch mal erklärt werden. Bis zur CDU hat es sich jedenfalls noch nicht herumgesprochen. CDU-Politikerin AKK fand jüngst im Fasching, Frauen müssten stark sein. – Schön und gut, aber warum "müssen"??? – AKK: Weil die Männer schwach sind. – Verehrte AKK: Das ist schon der zweite Schwachsinn! Männer sind nicht schwach, schon gar nicht gesellschaftlich. – Doch sie juxt verdrossen weiter: Darum ja auch die Unisex-Klos! Für Männer, die nicht wüssten, ob sie beim Pinkeln noch stehen dürfen oder sich setzen müssen. - Setzen, AKK! Das gilt auch für Sie!

 

Viel schon ist getan, sagt der Hahn. Mehr noch ist zu tun, sagt das Huhn ...


Größter Buchhandelspartner insolvent

Am Valentinstag erschütterte eine Eilmeldung die Buchbranche: Großbuchhändler KNV musste am 14.2.2019 Insolvenz anmelden. 
Ein Riese ist in die Knie gegangen: Die den Markt prägende Stuttgarter Firmengruppe Koch, Neff und Volckmar versorgt(e) als Deutschlands führender Zwischenhändler (Barsortiment) mit seinen Bücherwagendiensten 5600 Buchhandlungen über Nacht (oder zumindest zeitnah), auch in der Schweiz und Österreich, mit Büchern. Das Erfurter KNV-Zentrallager hält rund 590 000 Titel von über 5000 Verlagen auf Vorrat.

 

Zu groß, um zu fallen? – KNV liefert den 'lebendigen' Gegenbeweis. Das schlagartige Aus des größten deutschen Zwischenbuchhändlers hat die gesamte Branche erschüttert. Der älteste Vertriebsweg zwischen Buchhandlungen und Verlagen ist jäh zusammengebrochen. Nun nimmt der Insolvenzverwalter die Schaufel in die Hand, um dem Missmanagement des hochverschuldeten Stuttgarter Konzerns abzuhelfen, der hauseigen für das Desaster gesorgt hat. Was bei der Insolvenz herauskommt und wer die Zeche zahlt, bleibt abzuwarten.

 

Für die Verlage bringt das Geschehen hohe Ausfälle: Erhebliche Anteile (70-80%) der Verkäufe laufen über die Zwischenhändler KNV, Libri und Umbreit. KNV hat traditionell Zahlungsziele von 60, oft sogar 90 Tagen. Damit sind die Einnahmen der Verlage aus dem KNV-Weihnachtsgeschäft 2018 in weite Ferne gerückt. Hinzu kommen die Ausfälle infolge des zusammengebrochenen Tagesgeschäfts mit KNV. Libri kompensiert akut, indem dort Einnahmen nun offenbar vorfristig ausgezahlt werden. Die KNV-Außenstände bleiben jedoch Gegenstand des Insolvenzverfahrens, das sich über Monate und Jahre ziehen wird ...

 

Die gute Nachricht: Bücher sind und bleiben beziehbar: über die Barsortimente Libri und Umbreit, über die Verlagsauslieferungen, über die Verlage sowie im Internet.

 

Mehr zu den Folgen für den Buchhandel in der Presserklärung der Kurt Wolff Stiftung, zu deren Unterstützerkreis wir gehören.


Kristina Hänel bei Anne Will

KRISTINA HÄNEL war gestern bei ANNE WILL zu Gast. Thema: Paragraf 219a, das sogenannte Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche.

 

Weitere Gäste in der Sendung waren Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP, Bundesjustizministerin a.D.), Abtreibungsgegner Philipp Amthor (CDU, Bundestagsmitglied), Teresa Bücker (Online-Magazin "Edition F") und Franziska Giffey (SPD, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend). Die SPD-Politikerin hatte Mühe, ihren gemeinsam mit CDU-Mann Jens Spahn ausgetüftelten Kompromiss zum 219a als Fortschritt zu verkaufen. Denn leider wurde mit der jüngst verabschiedeten Änderung des Paragrafen faktisch ein Rückschritt erzielt. Leutheusser-Schnarrenberger: "Eigentlich ändert sich nicht wirklich viel." Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ist klar für eine Abschaffung, denn: ein Werbeverbot für Ärzt*innen besteht ohnehin.

Ärzt*innen sollen auf ihren Websites nicht nur sagen dürfen, DASS sie ggf. Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, sondern dort auch mehr darüber schreiben können, damit Frauen – die bei einer ungewollten Schwangerschaft sowieso schon in einer schwierigen Situation sind – niedrigschwellig an fachliche Informationen kommen, so Hänel. Informationen aber sind keine Werbung.

Für Teresa Bücker zeigen der 219a wie auch der 218, dass generell den Frauen, aber auch medizinischen Fachkräften beim Thema Schwangerschaftsabbruch mit Bevormundung und Misstrauen begegnet wird. Ihnen werden Beratungen und Bedenkzeiten staatlich verordnet (mit der Änderung des 219a maßt sich der Staat nun auch die Informationskontrolle an.). Studien in Ländern, wo kein staatliches Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen besteht, zeigen allerdings, dass die allermeisten Abtreibungen in frühen Schwangerschaftsstadien vorgenommen werden und nicht etwa bis kurz vor der Geburt.

KRISTINA HÄNEL kämpft weiter, FÜR ein umfassendes Informationsrecht für Ärzt*innen über Schwangerschaftsabbrüche – FÜR Frauen und das Leben! Sie schließt die Sendung mit: "Mir geht's immer darum, dass Kinder, die auf die Welt kommen gewollt sind, geliebt sind. [...] Und das ist das wofür ich mich einsetze, das ist mein Traum. Und wer Träume hat, der gibt niemals auf!"

 

Komplette Sendung in der ARD-Mediathek

 

Zum Weiterlesen empfehlen wir das Buch »Die Höhle der Löwin« von Andrea Vogelsang (Pseudonym von KRISTINA HÄNEL). Darin beschreibt Kristina Hänel Fälle aus ihrer Praxis, von Frauen für die Abtreibung zum Thema wurde.


Jetzt gibt's was auf die Ohren!

Unsere Bücher lernen sprechen – wir präsentieren unser erstes Hörbuch.  

Genießen Sie die Liebesgeschichte »Küsse mit Zukunft« von Carolin Schairer, gesprochen von der Schauspielerin Edith Stehfest.
Sie führt Sie durch die wundervolle Geschichte von Marlene Brunner, die in der Lounge des Kopenhagener Flughafens jählings von einer Frau geküsst wird. Allerdings kennen sich die beiden gar nicht! Zwar erweist sich diese Lisbeth als ziemlich nett, aber was soll's: Sie werden sich sowieso nie mehr über den Weg laufen. Prompt treffen die beiden bei einem Firmenmeeting aufeinander. Die zeitlebens von ihrer Heterosexualität überzeugte Marlene gerät in emotionale Turbulenzen. Wie soll sie mit Lisbeth zusammenarbeiten?

Hören Sie doch gleich mal rein: »Küsse mit Zukunft«

Das Hörbuch können Sie über viele Buchhandlungen oder das Internet kaufen und streamen.
Es ist ausschließlich als Download erhältlich.

Kaufen können Sie das Hörbuch u.a. bei:
Buecher.de
Hugendubel

ThaliaOrell Füssli
Claudio
eBook.de

Streamen können Sie das Hörbuch u.a. bei:
Spotify

Audible (Amazon)
DeezerBookBeat



Frühjahrs-Vorschau: Entdecken Sie unsere neuen Bücher!

Freuen Sie sich auf den erotischen Roman »Flamingofeuer« von Laura Lay (Pseudonym von Antje Wagner), die neue Liebesgeschichte von Carolin Schairer, »Am Anfang war Neuseeland« und auf unsere neue Autorin Lina Kaiser mit »Indy« – eine Geschichte über Freundschaft, unerwartete Liebe und der Suche nach sich selbst.

Schon wieder Sommer ist es dann im CRiMiNA-Roman »Julipläne« von Martina-Marie Liertz: Eine Detektivin fahndet in der Toskana nach einer schönen Verschwundenen und gerät dabei selbst in Turbulenzen verschiedenster Art.

Außerdem in der Vorschau: Der achte Band der Reihe »Geschlecht zwischen Vergangenheit und Zukunft«.

 

Alle neuen Bücher finden Sie hier.

 

Bestellen Sie schon jetzt vor und erhalten Sie die Neuerscheinungen als eine*r der Ersten!


Ein Frohes Jahr 2019!

Der Ulrike Helmer Verlag bedankt sich für Ihr Interesse an unserem Programm, für Ihre freundliche Kooperation und für Ihre Zuwendung – all jenen, die „unsere“ Bücher schreiben, verkaufen, kaufen, lesen, rezensieren, weiterempfehlen undundund: vielen herzlichen Dank! Wir freuen uns auf ein weiteres erfolgreiches Jahr mit Ihnen allen!

Zum Jahresende 2018 erreichte uns leider eine traurige Nachricht: Am 14. Dezember verstarb unsere vielgeschätzte Autorin BRIGITTE RAUSCHENBACH (geb. 1943), die sich als Grenzgängerin zwischen Politikwissenschaft, Psychologie und Philosophie sah. Ihre kenntnisreiche geistesgeschichtliche Reise »Der Geist der Geschlechter« (2017) darf damit als Zeugnis ihres geistigen Vermächtnisses gelten.  
2018 war für den Verlag ein ereignisreiches Jahr – mit insgesamt fünfzehn Neuerscheinungen, darunter Romane, Krimis, Sachbücher, plus einigen wichtigen Neuausgaben, u.a. von Sibylle Plogstedts »Erbenstreit« und dem Erfahrungsbericht »Die Höhle der Löwin« der Gießener Ärztin Kristina Hänel (1994 unter Pseud. Andrea Vogelsang erschienen und dank Paragraf 219a weiter aktuell).
Hinzu kamen die Buchmessen-Präsenzen in Leipzig und Frankfurt mit schönen eigenen Veranstaltungen und Lesungen, unter anderem mit Antje Wagner und Eike Bornemann.
Und last, but not least: Der Verlag zog um nach Roßdorf bei Darmstadt. Den Umzug begleitete ein Roll-out des Computer-Equipments.
2018 ist so manche unserer Publikationen ‚gut gegangen‘ und hat ihre Gestalt gewandelt: unsere eBooks werden immer beliebter. Oft ergänzen sie das gedruckte Exemplar – z.B. als „leichtere Lektüre“ für den Urlaub. 2019 geht es gleich weiter mit der Vielfalt der Form: Unsere Bücher lernen sprechen! Das erste Helmer-Hörbuch erscheint im Januar (»Küsse mit Zukunft« von Carolin Schairer).
Eins bleibt beim Alten: Wir haben weiterhin offene Augen und Ohren für Frauen- und Geschlechterthemen – und damit für Demokratie und Menschenrechte.

Herzlichst, Ulrike Helmer und Team


Advent, Advent, …

v.l.n.r.: Isabel Rohner, Rebecca Beerheide, Ulrike Helmer
v.l.n.r.: Isabel Rohner, Rebecca Beerheide, Ulrike Helmer

Der Jubiläums-November liegt hinter uns und damit auch zahlreiche erfolgreiche Veranstaltungen und Vorträge mit Isabel Rohner und Rebecca Beerheide zum Thema »100 Jahre Frauenwahlrecht«.

 

Jetzt im Dezember beginnt die gemütliche Schmökerzeit – am besten mit heißer Schokolade und Plätzchen.

Endlich mal wieder komplett in einer Geschichte versinken: Dafür empfehlen wir »Sonnenröschenwinter« von Mirjam Müntefering.

Ein unfassbar schönes und berührendes Herzensbuch und trotz Brustkrebsthematik eine absolute Mutmachgeschichte und eine klare Bekenntnis zum Lachen, zum Leben und zur Liebe (Leser*innen auf Lovelybooks).

 

Wir wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit!


Frauen wählen weiter!

Gestern nun war also DAS GROSSE JUBILÄUM: 100 Jahre Frauenwahlrecht! Am 12. November 1918 wurde es endlich auch in Deutschland eingeführt. Juhuh!

Die Frauen feierten landesweit, oder? Und die Männer feierten doch gewiss mit. Oder etwa nicht? Schließlich ging es nicht nur um eine Gruppe, sondern: um die Menschenrechte! Dies hielt Nochkanzlerin Merkel –  in dunkelpink – gestern gutgelaunt in einer quasifeministischen Rede fest und verkündete gar, das sei erst der Anfang. Die Quoten seien wichtig gewesen, es gehe aber um nichts weniger als Parität. Und: Schluss mit Hochmut! In Afrika seien die Frauen politischer als hier ... So weit, so gut. Wie weiter?

 

Heute, am 13. November, geht es nun erst richtig los. Denn: Frauen wählen jeden Tag! Sie wählen, wie sie leben, wie sie lieben, wer sie sein wollen und mit wem. Sie wählen, was sie politisch unterstützen – und dabei gilt auch, was die Neue Frauenbewegung bereits wusste: DAS PRIVATE IST (AUCH) POLITISCH. Und Frauen wollen auch gewählt werden! Es gibt so vieles, was Frauen (mit und ohne Sternchen und in aller Vielfalt und rund um die Welt) noch nicht erreicht haben. So gesehen, sind "100 Jahre Frauenwahlrecht", nun, eher ein Trauerspiel! Positiv gesagt: Wenn wir mal erst alles erreicht haben, was noch erreicht werden muss, wird des Feierns gar kein Ende mehr sein! Es darf und muss ab heute gern etwas schneller gehen mit den Fortschritten der Demokratie. Wir wollen nicht warten.

In diesem Sinne: Mehr Stolz, Ihr Frauen! (Hedwig Dohm)

 

"Wofür streitest du?", fragt es von Plakaten, die das Jubiläum begleiten.

Ja, wofür streiten wir?! Als Verlag sind wir froh, dass wir zum GROSSEN JUBILÄUM einen wunderbaren Beitrag leisten konnten mit DEM Buch zum Thema! "100 Jahre Frauenwahlrecht. Ziel erreicht! … und weiter?" Als Verlegerin danke ich den Herausgeberinnen Isabel Rohner und Rebecca Beerheide noch einmal für ihr großes Engagement und allen Beiträgerinnen für ihre bereitwilliges Mittun. – Und für uns geht es nun ans Frühjahrsprogramm, das wieder für (mehr) Vielfalt stehen wird.  Mit Büchern über Antifeminismus ebenso wie mit Liebesromanen …

 

Am 13. November halten Isabel Rohner und Rebecca Beerheide im  Historischen Museum einen Vortrag zum Thema. Noch bis zum 20. Januar 2019 kann die wunderbare Ausstellung im Historischen Museum besucht werden. Mehr Infos unter: historisches-museum-frankfurt.de/damenwahl

Und im Museumsshop natürlich: Unser Buch »100 Jahre Frauenwahlrecht!«.


Das war die Frankfurter Buchmesse 2018

Unsere 28. Frankfurter Buchmesse liegt hinter uns! Die fünf Messetage waren wieder einmal prallvoll mit  inspirierenden Eindrücken und anregenden Kontakten zu Autor*innen, Kolleg*innen, Presse- und Büchermenschen.

Unser Stand auf der Frankfurter Buchmesse 2018
Unser Stand auf der Frankfurter Buchmesse 2018

Veranstaltungen

Am Messe-Samstag war großer Lesungstag. Um 10 Uhr eröffnete Ulrike Helmer im Gespräch mit Autorin Sibylle Plogstedt über deren Buch "Im Netz der Gedichte" die standnahe Leseinsel der Unabhängigen Verlage. Trotz der frühen Stunde durften wir uns über eine volle Veranstaltung mit höchst interessiertem Publikum freuen!

Am Abend ging es dann zur Lesbisch-Schwulen-Lesenacht. Gebannt lauschten die Besucher*innen u.a. Rike Feldhoffs Lesung aus ihrem historischen Roman »Die Schmugglerin«.

 

Vielen Dank an Karin Weber und Holger Heckmann vom Lesbisch-Schwulen Kulturhaus für die wie immer wunderbare Moderation!

Autorinnen am Stand

Wir freuten uns über den Besuch von Bettina Elpers (linkes Foto) und Antje Wagner (rechtes Foto), Übersetzerin Birgit Leib (Mitte, links), sowie Andrea Günter, Claudia Conrady und Traude Löbert (unten, rechts, v. r. n. l.)

Preisverleihungen

Den Hotlist-Preis (Preis unabhängiger Verlage) erhält Marcel Schwob, „Manapouri. Reise nach Samoa 1901/1902“ (Elfenbein Verlag) und den Melusine-Huss-Preis Bettina Wilpert, „Nichts, was uns passiert“ (Verbrecher Verlag). Wir gratulieren herzlichst!

 

Gratulation auch an Inger-Maria Mahlke, die mit ihrem Roman »Archipel« (Rowohlt) den diesjährigen Deutschen Buchpreis gewonnen hat.

 

BücherFrau des Jahres 2018 ist die ehemalige Buchhändlerin Susanne Martin – Von BücherFrau zu BücherFrau herzlichen Glückwunsch!

 

Weitere Impressionen

Mit Veit Georg Schmidt von der wunderbaren Buchhandlung Löwenherz, Wien, gibt es immer viel zu besprechen und auszutauschen (oben).

Diesjähriger Messeschwerpunkt: Georgien (Mitte). Die Sonderausstellung bot interessante Einblicke in Leben und Literatur dieses Landes.

Antje Wagner (unten) am Stand beim Signieren. Wir freuen uns schon jetzt auf ihr neues Buch, das im Frühling im Ulrike Helmer Verlag erscheinen wird ....................................pst ..............................................

mehr lesen

Damenwahl!

Am 29. Juli eröffnete die Ausstellung zu 100 Jahren Frauenwahlrecht im Historischen Museum Frankfurt. 

"Wofür streitest du?", lautete die Eröffnungsfrage von Frauenministerin und Schirmherrin Franziska Giffey. Voller Saal und breites Interesse auch bei den Reden u.a. von Kuratorin Dorothee Linnemann.

Eine tolle Ausstellung, die noch bis zum 20. Januar 2019 besucht werden kann.

Mehr Infos unter: historisches-museum-frankfurt.de/damenwahl

Und: Was im Museumsshop natürlich nicht fehlen darf: Unser Buch »100 Jahre Frauenwahlrecht!«.  Am 13. November halten die beiden Herausgeberinnen Isabel Rohner und Rebecca Beerheide im  Historischen Museum einen Vortrag zum Thema.

Außerdem: Neuerscheinungen im September

Diese Buchtitel machen Lust auf Herbst und Winter: »Sonnenröschenwinter« von Mirjam Müntefering ist ein ganz besonderes Buch, dass mit viel Zartgefühl traurige Seiten des Lebens thematisiert, aber auch Trost und Stärke gibt.

Bettina Elpers erzählt in ihrem von Hufschlag und Heuduft begleiteten Debüt »Sechs Wochen im Herbst« die Geschichte vierer Frauen im Kosmos eines pferdebesessenen Dorfes und seiner dunklen Geheimnisse.

Bettina Elpers

Sechs Wochen im Herbst

 

Was Pferde angeht, sitzt Katarina fest im Sattel. Die dörfliche Reitszene ist ihre Welt. Mit Männern tut sie sich schwerer, insbesondere mit ihrem Ex Jan. Ausgerechnet dessen neue Partnerin aber wird für Katarina zur schicksalshaften Begegnung. Verbündet tauchen die beiden Frauen in Jans Vergangenheit ein - und fördern schreckliche Geheimnisse ans Licht.

 

Leseprobe | 307 Seiten | ISBN 978-3-89741-419-8  |  15,00 €

 

Mirjam Müntefering

Sonnenröschenwinter

 

Zur Liebe gehört Mut. Das erkennt Sascha, als sie plötzlich an Krebs erkrankt. Ihre Familie und auch Corinna, die frühere Freundin ihres Bruders, unterstützen sie im Umgang mit der Krankheit. So findet sie Schritt für Schritt zu sich – und auch zu ihrem Herzen. Denn das schlägt immer heftiger für die hübsche Robin aus der Selbsterfahrungsgruppe in ihrer Klinik …

 

Leseprobe | 297 Seiten | ISBN 978-3-89741-418-115,00 €

 

Von Carolin Schairer gibt es jetzt als eBooks:


Unsere elektronischen Bücher können Sie über Ihre Lieblingsbuchhandlung oder im Internet bestellen.


Neue Bücher für heiße Sommertage

Der richtige Lesestoff darf auch bei 35 Grad im Schatten keinesfalls fehlen. Für die Freibad- und Seesaison gibt es gleich drei Neuerscheinungen aus unserem Verlagshaus.

 

Das Warten hat sich gelohnt! Die ersten Leser*innen von Carolin Schairers Liebesroman »Fluss mit zwei Brücken« sind begeistert:

"Das Buch war absolut mitreißend! Ich konnte es nicht aus der Hand legen."

"Ich habe es verschlungen! Ich kann es nur jedem empfehlen, egal ob Schairer-Fan oder nicht." (Amazon.de)

 

Liebe Schairer-Vielleser*innen, für Nachschub ist schon gesorgt: »Am richtigen Platz« ist ab sofort erhältlich!

 

Außerdem neu: Der CRiMiNA »Januarrot« von Martina-Marie Liertz.

Save the Date: Seien Sie bei den Buchpremieren in Berlin (22. September) und München (13. Oktober) dabei.

Alle Termine finden Sie hier.

 

Bestellen Sie die Bücher über unsere Website, Ihre Lieblingsbuchhandlung oder übers Internet.

Wir wünschen Ihnen eine fantastische Sommerzeit!

Carolin Schairer

Fluss mit zwei Brücken

 

Gerade aus dem Gefängnis entlassen, findet Lucia einen neuen Job – und trifft ausgerechnet auf ihr früheres Opfer: Romy. Die beiden Frauen verband einmal Zuneigung – doch dann entspann sich ein Drama um ein Gemälde, das Romys Vater, einen Galeristen, in den Ruin und Lucias Mutter sogar zu noch weit Schlimmerem trieb. Zögernd beginnen die beiden Frauen ihre gemeinsame Geschichte zu ergründen. Dabei müssen beide über ihren Schatten springen und nehmen sich vor, unbedingt sachlich zu bleiben. Dies ist jedoch ein Vorsatz, der zunehmend schwerer fällt …

 

Leseprobe | Paperback | 306 Seiten | ISBN 978-3-89741-411-2 | 20,00 €

Auch als eBook erhältlich

Carolin Schairer

Am richtigen Platz

 

Denise Martin bekommt eine Stelle in der renommierten Werbeagentur ihres Vaters – als Praktikantin. Da sie ihren Platz im Leben auch mit Mitte dreißig noch nicht gefunden hat, nimmt sie den Job an. Und trifft in der Agentur auf Kathi Mattheis. Die rechte Hand des Chefs ist ehrgeizig und attraktiv …

 

Leseprobe | Paperback | 528 Seiten | ISBN 978-3-89741-422-8 | 20,00 €

Auch als eBook erhältlich

Martina-Marie Liertz

Januarrot

 

Ein Schuh kommt selten allein, und das gilt auch für Versuchungen. Für Deborah Gronwald wird das zum Verhängnis. Auf der Rolltreppe begegnet sie einer Frau in Pumps und folgt ihr in ebenso romantische wie kriminelle Untiefen.

 

»Sehr unterhaltsam, originell und witzig – ein Buch zum Wegfressen!«

Antje Wagner

 

Infos und Leseprobe | Paperback | 120 Seiten | ISBN 978-3-89741-420-4 | 10,00 €


Digitale Sommerlektüre

Urlaubszeit ist Lesezeit – und deshalb sind nun gleich zwei Lieblingsbücher als eBooks erhältlich:

»Irgendwo auf der Welt fängt mein Weg zum Himmel an« von Veneda Mühlenbrink

Valerie, 39, ist nach ihrer Trennung mit der Sinnkrise liiert.

Die Liebe zu den Frauen will ihr einfach nicht dauerhaft glücken, da trösten sie weder ihre schriftstellerischen Erfolge noch Sexabenteuer, nicht einmal der Besuch ihrer australischen Freundin Reneé. Die Frau, die Valeries trudelndem Dasein schließlich Aufwind verleiht, heißt Luise Müggendorf und ist 96 Jahre alt. Die Bewohnerin eines Alten- und Pflegeheims hegte lebenslang eine tiefe Neigung zu Frauen, denen »der Haken in den Augen fehlt«, wenn sie Männer anschauen. Luise beginnt Valerie ihr Leben zu erzählen. Und die schreibt es auf ...
Von einer wundervollen Begegnung zwischen zwei völlig unter-schiedlichen Frauen und von der Frauenliebe im Wandel der Zeit erzählt dieser vielschichtige Roman voller Zärtlichkeit, Respekt und leisem Humor.

 

LESEPROBE | 250 Seiten | ISBN 978-3-89741-955-1 | 11,99 €

»Das Tantenerbe« von Trix Niederhauser

Das Leben der Journalistin Micha ändert sich drastisch, als sie unverhofft Alleinerbin eines alten Hauses wird. Nicht nur Liebeswirren sorgen für Abwechslung, auch das Leben der Erblasserin ist voller Rätsel. Verborgene Geschichten wollen ans Tageslicht geholt und erzählt werden, denn die Vergangenheit lebt …
Die reiche Erblasserin ist Michas verschollen geglaubte Tante Gertrud, die unter dem Pseudonym Jane Blackriver zur berühmten Schriftstellerin avancierte. Micha zieht mit ihrer besten Freundin Alex in das betagte Gemäuer ein, die faszinierende Caro nimmt die oberste Wohnung – aber leider gibt es auch Ben, Caros Freund. Und dass Michas Erbtante Schriftstellerin war, ist nicht deren einziges Geheimnis.

 

LESEPROBE | 278 Seiten | ISBN 978-3-89741-956-8 | 11,99 €

Unsere elektronischen Bücher können Sie über Ihre Lieblingsbuchhandlung bestellen und/oder über eine von unseren Lieblingsbuchhandlungen. Hier ist eine kleine Auswahl:

 

 

Sie kaufen elektronische Bücher woanders? Geht auch. Egal wo Sie eBooks bestellen: Unsere Titel sind in über 100 Internet-eBookshops vertreten. Suchen Sie einfach mal in Ihrem …


Herbst-Vorschau: Entdecken Sie unsere neuen Bücher!

 

Freuen Sie sich auf Liebesgeschichten von Mirjam Müntefering und Carolin Schairer, den Pferde-Roman von Bettina Elpers und die Romanbiografie über Rebecca Friedländer, einfühlsam erzählt von Mechthild Uhle.

Nervenkitzel gewünscht? Spannung versprechen die atmosphärischen CRiMiNAs von Martina-Marie Liertz und Carolin Schairer.

 

Außerdem in der Vorschau: Sibylle Plogstedt, Friederike Habermann, Andrea Vogelsang und mehr.

Alle neuen Bücher finden Sie hier.

 

Bestellen Sie schon jetzt vor und erhalten Sie die Neuerscheinungen als eine*r der Ersten!


Wir verschenken eine Geschichte!

Nach einem ereignisreichen Wochenende beim Lesefestival Queer gelesen startet die neue Woche mit dem Welttag des Buches.

Aus diesem Anlass möchten wir Sie und euch mit einer Kurzgeschichte beglücken.

»Nicole und die Vögel« von Katarina Struik ist eine locker-leichte und witzige Urlaubsgeschichte mit Überraschungseffekt – die perfekte Lektüre für einen schönen Frühlingstag!

 

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Download
Katarina Struik, »Nicole und die Vögel«.
Adobe Acrobat Dokument 274.5 KB

Lust auf mehr?

»Nicole und die Vögel« ist ein Auszug aus »Geschichten über 30« von Sina Hauer (Hg.).

 

Teils skurrile, teils traurige, teils muntere Short Stories, die auf je eigene Weise Bezug nehmen auf die titelgebende Dreißig, bündeln sich zu einem bunten Kaleidoskop.

Geschichten von Eike Bornemann, Marianne Bunes, Julia Dankers, Veneda Mühlenbrink,  Carolin Schairer, Daniela Schenk, Barbara M. Strebel, Katarina Struik, Antje Wagner und Jonas Zauels.


Alles neu macht der ... April!

Der Umzug ins schöne Roßdorf bei Darmstadt ist gestemmt, die Kisten (größtenteils) ausgepackt!

Wir danken allen fleißigen Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz.

Der Verlag ist nun im Blütenweg 29, 64380 Roßdorf zu finden.

Unsere neue Telefonnummer lautet 06154 / 403 92 85.

 

Neben der neuen Adresse gibt's auch neue Bücher.

Diese sind ab sofort in der Lieblingsbuchhandlung, unserer Website und überall dort, wo es Bücher gibt erhältlich .

Rike Feldhoff

»Die Schmugglerin«

Der Erste Weltkrieg ist vorbei, der Kampf ums Überleben geht weiter – erst recht für die Frauen. In den Alpen schmuggelt die junge Maria Voigt auf einsamen Pässen zwischen Österreich und Italien. Mit dem Schwarzhandel versorgt sie die Familie und wird dabei immer selbstbewusster. Als zur Wiederbelebung des Fremdenverkehrs ein Theater-Ensemble ins Dorf geholt wird, freundet sich Maria mit Schauspielerin Loni an und überschreitet bald nicht mehr nur als Schmugglerin Grenzen.

 

 

Leseprobe | Paperback | 358 Seiten | ISBN 978-3-89741-409-9 | 20,00 €

Auch als eBook erhältlich

Trix Niederhauser

»Schwimmende Schmetterlinge«

Toni steht auf veganes Essen und Heavy Metal. Im Job und in der Liebe ist für die engagierte Journalistin gerade alles im Umbruch. Gleich am ersten Arbeitstag gibt es in der neuen Redaktion eine böse Überraschung. Zum Glück sind dort aber so nette Leute wie Kollegin und Tierschützerin Julia … Eben die staunt schon bald: Woher kommt dieses Falterflattern in ihrem Bauch, immer wenn sie Toni sieht?

 

 

 

Leseprobe | Paperback | 299 Seiten | ISBN 978-3-89741-410-5 | 17,00 €

Auch als eBook erhältlich

Sonja Steinert

»Der Seerosencode«

Was verbindet einen korrupten Juristen, einen bissigen Kritiker und einen Chefbiologen – außer der Wasserblume am Fundort ihrer Leichen? Das Team des Berliner LK1 steht vor einem Rätsel.

Seine tastenden Ermittlungen führen ins Dickicht der Lebenslügen: Wie weit passe ich mich an, um geliebt zu werden? Wo beginnt die Selbstaufgabe? Fragen, wie sie durchaus auch im Alltag der Hauptkommissarin Judith Rabe und ihrer beiden Kollegen eine Rolle spielen …

 

 

Leseprobe | Paperback | 215 Seiten | ISBN 978-3-89741-412-9 | 13,00 € 

Auch als eBook erhältlich


Das war die Leipziger Buchmesse 2018

Perfektes Lese-Wetter in Leipzig! Insgesamt 197.000 Besucher*innen trotzten Kälte und Schnee und strömten vom 15. bis 18. März in die Messehallen.

 

Die Buchmesse als Ort der politischen Debatte: Die Veranstaltungen des Aktionsbündnisses #verlagegegenrechts waren sehr gut besucht – es wurde unter anderem über LGBTIQ-Rechte, die Funktion von Antifeminismus in der Rechten und Meinungsfreiheit als Kampfbegriff diskutiert (Pressemitteilung).

 

Die vier Messetage waren prallvoll mit Kontakten, Treffen, inspirierenden Eindrücken, mit vielen Kontakten zu Autor*innen,  Presse- und Büchermenschen und Kolleg*innen.

Unser Stand auf der Leipziger Buchmesse 2018
Unser Stand auf der Leipziger Buchmesse 2018

Veranstaltungen

Am Messe-Freitag las Antje Wagner gleich zwei Mal vor gebannt lauschendem Publikum aus ihrem Thriller »Schattengesicht«: am Mittag auf der Leseinsel der Jungen Verlage und am Abend im Rahmen von "Leipzig liest" im Kultur Café Kune. Nach der Abend-Lesung gab es noch supernette Gespräche mit Autorin und dem Publikum.

 

Kultur Café Kune, Teil II: Am Samstag las Eike Bornemann aus seinem Abenteuer-Krimi »Im Schatzfieber«. Schatzfieber herrschte nach der Lesung auch im Publikum: Alle wollten wissen, wie die Suche nach der Beute der Gebrüder Sass weiterging!

 

Vielen Dank an Antje Wagner, Eike Bornemann und das wunderbare Team vom Kultur Café Kune!

Autorin und Herausgeberin am Stand

Ulrike Helmer und Mitarbeiterin Sina Hauer freuten sich über den Besuch von Antje Wagner (linkes Foto) sowie Rebecca Beerheide (rechtes Foto), die Herausgeberin des Buches »100 Jahre Frauenwahlrecht«.

Preisverleihungen

Verleihung des Kurt-Wolff-Preises 2018
Verleihung des Kurt-Wolff-Preises 2018

Der Elfenbein Verlag erhält den Kurt-Wolff-Preis 2018, die Edition Rugerup freut sich über den Förderpreis. 

Wir gratulieren herzlichst!

 

Esther Kinsky (Belletristik), Karl Schloegel (Sachbuch/Essayistik) sowie Sabine Stöhr und Juri Durkot (Übersetzung) haben den 14. Preis der Leipziger Buchmesse erhalten.

Herzlichen Glückwunsch!

Weitere Impressionen

mehr lesen

Internationaler Weltfrauentag 2018

Frauenrechte sind Menschenrechte. Darum verlegen wir Bücher FÜR mehr GeschlechterDemokratie.

Die Welt ist nur so gut wie die Lebensbedingungen, die sich in ihr bieten – auch und gerade Frauen. Historische Fortschritte sind nicht ein- für allemal und noch lange nicht global gewonnen, sondern sie müssen tagtäglich verteidigt und immer wieder neu erläutert werden. Dafür stehen wir mit unserem Verlagsprogramm.

 

Unsere Buchtipps zum Weltfrauentag

FÜR Wahlrecht und Mitbestimmung!

Isabel Rohner, Rebecca Beerheide

»100 Jahre Frauenwahlrecht«

Im November 1918 erhielten Frauen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht. Was verbinden Frauen hundert Jahre später mit diesem Erfolg?

Die Literaturwissenschaftlerin Isabel Rohner und die Journalistin Rebecca Beerheide haben Frauen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien gefragt.

Mehr

Für Informationsrecht!

Andrea Vogelsang

»Die Höhle der Löwin«

Unter dem Pseudonym Andrea Vogelsang erzählte die Ärztin und Mutter Kristina Hänel von ihrer alltäglichen Konfrontation mit dem Leben, Lieben und Leiden schwangerer Frauen. Ihr Buch ist bis heute aktuell. 2017 initiierte sie mit ihrer Kampagne »Informationsrecht für Frauen zum Schwangerschaftsabbruch«
eine bundesweite Debatte über den Paragrafen 219a. Mehr

FÜR (Meinungs-)Freiheit!

Sibylle Plogstedt

»Im Netz der Gedichte«

1968 – das Jahr der Studentenrevolte begann mit dem »Prager Frühling« in der Tschechoslowakei. Doch die Reformversuche der Partei- und Staatsführung endeten schon im August mit dem Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes. Sibylle Plogstedt, als Studentin der Opposition aktiv, wird 1969 von der Staatssicherheit verhaftet. Jahrzehnte später arbeitet sie ihre politische Gefangenschaft auf. Mehr

FÜR gleiche Chancen, bessere Bedingungen und mehr Sichtbarkeit!

Journalistinnenbund e.V.

»Beständig im Wandel«

Der Journalistinnenbund e.V. verfolgt das doppelte Ziel, Frauen sichtbar zu machen und kritisch zu beleuchten, ob und wie über Frauen berichtet wird, denn Qualitätsjournalismus kann dieses Gütesiegel nur beanspruchen, wenn ihm Gendersensibilität selbstverständlich ist. Davon sind Print, Radio, Fernsehen und Online immer noch weit entfernt. Ebenso weit entfernt sind sie von Chancengleichheit für Journalistinnen in Führungspositionen. Mehr

FÜR Frauen als historische Vorbilder!

Antje Schrupp

»Vote for Victoria!«

1872 kandidierte Victoria Woodhull als erste Frau für das Amt des amerikanischen Präsidenten – knapp fünfzig Jahre vor Einführung des Frauenwahlrechts! Sie war eben eine, die fand, Frauen sollten nicht lange fragen, was sie dürfen, sondern tun, was der Freiheit dient. Victoria Woodhull war Sozialistin, Feministin, Verlegerin, schrieb über Politik, Sex und Freie Liebe.

Mehr


KulturGutBuch – aus Unabhängigen Verlagen

UNABHÄNGIGE VERLAGE tragen das Kulturgut Buch.

Ihre Leistung ist unterstützenswert und preiswürdig. 

So steht es in der DÜSSELDORFER ERKLÄRUNG DER UNABHÄNGIGEN VERLAGE – Ergebnis einer Arbeitstagung, bei der sich 63 Independent-Verlegerinnen und Verleger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Einladung der Kunststiftung NRW unter dem Motto „Verlegen als künstlerisches Projekt?“ im Februar 2018 in Düsseldorf trafen. Ein wichtiger Schritt, um die Leistung der Unabhängigen künftig stärker sichtbar zu machen.

Gut gelaunte Endredaktion der DÜSSELDORFER ERKLÄRUNG:

Fünffache Frauenpower plus Manneskraft am Laptop. V.l.n.r.: Britta Jürgs (Aviva), Ulrike Helmer (UIrike Helmer Verlag), Frank Niederländer (Re-book marketing), Dr. Ursula Sinnreich (Kunststiftung NRW), Anya Schutzbach (weissbooks) und Inci Bürhaniye (Binooki).

 

Im Wortlaut:

DÜSSELDORFER ERKLÄRUNG UNABHÄNGIGER VERLAGE

 

Präambel


Literatur ist ein förderungswürdiges Kulturgut.

Digitalisierung, Monopolisierungen und der Ausschluss unabhängiger Verlage aus dem Sortiment vieler Buchhandlungen führen dazu, dass die Vielfalt der Verlags- und Literaturszene bedroht ist. Durch die starken Veränderungen im Medienkonsum geht auch die junge Generation zunehmend dem Buch verloren. Hinzu kommt das BGH-Urteil zur VG Wort, das den Wegfall der Ausschüttungen auslöste und zu Rückzahlungsverpflichtungen an die Verwertungsgesellschaften führte.

Die unabhängigen Verlage gewährleisten die künstlerische und thematische Vielfalt unserer kulturellen Landschaft zur Stärkung der Weltoffenheit, Demokratie und Vielheit unserer Gesellschaft.

Wir wollen eine generationen- und schichtenübergreifende Kultur- und Bildungsinitiative anstoßen. Und wir wollen mit unserem verlegerischen Engagement Lesekompetenz und Leselust dieser und kommender Generationen stärken.

 

Was die unabhängigen Verlage auszeichnet:

  • Sie verstehen ihr verlegerisches Tun als künstlerische Leistung.
  • Sie entdecken und fördern Autorinnen und Autoren.
  • Sie entwickeln neue literarische Formen, auch in der Lyrik.
  • Sie bewahren das kulturelle Gedächtnis und das literarische Erbe.
  • Sie ermöglichen den Austausch mit anderen Kulturen und Sprachen und vermitteln Litera- tur auch aus sogenannten „kleinen“ Sprachen.
  • Sie initiieren gesellschaftliche Debatten.
  • Sie stellen sich der digitalen Herausforderung.
  • Sie sind innovativ und entdeckungsfreudig.
  • Sie sind in der Regel inhabergeführt und arbeiten auf eigenes Risiko.

    Die unabhängigen Verlage haben die folgenden Vorschläge erarbeitet und möchten sie in die politische Diskussion einbringen:
    Sie schlagen vor:
    Die Einrichtung eines Preises für unabhängige Verlage analog zum Deutschen Buchhandlungspreis.
    Preiswürdig sind Verlage, die folgende Kriterien erfüllen:
  • Sie sind konzernunabhängig und inhabergeführt.
  • Sie realisieren ein kontinuierliches Verlagsprogramm.
  • Sie zeigen ein erkennbares verlegerisches Profil.
  • Sie verfügen über ein sorgfältiges Lektorat.
  • Sie bieten eine hochwertige Buchausstattung.
  • Sie nutzen professionelle Vertriebswege im analogen und digitalen Bereich.
  • Sie verbürgen sich für eine angemessene Honorierung von Mitarbeiterinnen, Autorinnen und Übersetzerinnen.
Der Preis soll ausschließlich an Verlage vergeben werden, deren Jahresumsatz drei Millionen Euro nicht übersteigt. In der Schweiz und Österreich existiert eine solche Förderung bereits, auch in den skandinavischen Ländern, Großbritannien, Irland und in Frankreich gibt es Förderungen für unabhängige Verlage.

Außerdem wurden die folgenden Vorschläge erarbeitet:

  • eine Sichtbarkeitskampagne für unabhängige Verlage
  • die Sicherung der Bibliodiversität als Grundlage für eine funktionierende demokratische Gesellschaft
  • den Aufbau einer ‚Bundeszentrale für literarische Bildung‘
  • die Installierung eines unabhängigen digitalen Systems als Plattform, um die kulturelle Vielfalt zu erhalten und eine demokratische Wissens- und Informationsgesellschaft zu fördern
  • die Anerkennung von eBooks als Kulturgut
  • die Einrichtung von Austauschforen
  • den Aufbau von Beratungsangeboten und Mentoringprogrammen.
Düsseldorf, den 6.2.2018


Unser herzlicher Dank gilt der Kunststiftung NRW als Veranstalterin, Re-book als organisatorische Begleitung sowie den bundesweit angereisten WUNDERBAREN Kolleginnen und Kollegen aus vielen anderen unabhängigen Verlagen!

 


Der neue CRiMiNA: »Schattengesicht« von Antje Wagner

Mila und Polly – zwei junge Frauen, die auf der Flucht sind. Etwas Rätselhaftes, nicht Greifbares umgibt sie, mehr noch: Bedrohung. Warum ist der Tod ihr ständiger Begleiter? 

Milas Freundschaft zu Polly reicht bis in die Kindheit zurück: Das unglückliche Mädchen, das sich in ein eigenes »Halbreich« flüchtet, findet unter einer Trauerweide am Rande eines Waldsees eine Freundin. Selbst als Mila längst erwachsen ist und eine Lehrerinnenausbildung absolviert, bleibt Polly ihre stete Begleiterin – und unterstützt sie, auch wenn es um den Kampf gegen Ungerechtigkeiten oder um Rache geht …

 

HIER bestellen!

ISBN 978-3-89741-413-6

Paperback, 174 Seiten

12,00 €

Antje Wagner

© Hannes Windrath
© Hannes Windrath

1974 in Wittenberg geboren, schreibt Romane und Erzählungen für Jugendliche und Erwachsene. Sie absolvierte ein Studium der deutschen und amerikanischen Literatur- und Kulturwissenschaften in Potsdam und Manchester. Von 2012 bis 2014 leitete sie das renommierte Schreibzimmer Prosa am Literaturhaus Frankfurt/Main.

Antje Wagners Romane werden in der Presse mit Filmen wie »The Sixth Sense« oder »The Village« verglichen. Eine Kinofilm-Adaption ihres Romanes »Vakuum« ist in Vorbereitung. Die FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG nahm Antje Wagner 2012 in den Kanon der »20 besten deutschsprachigen Autoren unter 40 Jahre« auf.

 

AUSZEICHNUNGEN

— Leipziger Lesekompass der Leipziger Buchmesse und der Stiftung Lesen (für »Vakuum«, 2013)

— ver.di-Literaturpreis (für »Unland«, 2010)

— »Schattengesicht« war »Krimi des Jahres« der Schwulen Buchläden Deutschlands (2010) und »Jugendbuch des Monats« (Juni 2012) von ö1/ORF.

Lesungen mit Antje Wagner

16. März 2018

Leipzig, 14.30 Uhr    Leseinsel Junge Verlage, Halle 5, Stand G200

16. März 2018

Leipzig, 20 Uhr    Kultur Café Kune, Eisenbahnstraße 107


Neues Jahr – neue Bücher!

Wir präsentieren: Unsere Frühjahrsvorschau zum Reinblättern!

Das neue Jahr bringt Titel von Antje Wagner, Rike Feldhoff, Carolin Schairer, Trix Niederhauser, Sonja Steinert und Sibylle Plogstedt.


Digitales Lesefutter für gemütliche Couch-Tage

Die Tage werden kürzer und – brrr! – kälter. Aber die dunkle Jahreszeit hat auch etwas Gutes, denn was gibt es Gemütlicheres, als sich mit einem guten Buch aufs Sofa zu kuscheln; am liebsten mit – mein Tipp – einem heißen Apfelsaft mit Zimtsirup! Für spannenden Lesestoff sorgen unsere beiden neuen eBooks, die ab sofort erhältlich sind!

Wir werden niemals darüber reden

Carolin Schairer

 

Ein alter Bauernhof im Bayerischen Wald birgt düstere Geheimnisse. Als die Bäuerin stirbt, kommen sie ans Licht.

Isabella und Jan, die Enkel der Bäuerin, leben längst in der Stadt. Mit dem Sommer, den sie als Jugendliche auf dem Hof verbracht haben, verbinden sie dunkelste Erinnerungen. Als sie zur Beerdigung der Großmutter zurückkehren, beginnt für sie eine harte Reise in die Vergangenheit.

LESEPROBE

 

eBook | 314 Seiten | ISBN 978-3-89741-966-7 | 14,99 €

Chinatown

Tereza Vanek

 

Ende der Zwanziger Jahre begegnen sich in Hamburgs Chinesenviertel fremde Welten: Zwei schrille junge Frauen schlendern Arm in Arm durch St. Pauli. Die eine trägt kurzes, kupferrotes Haar und einen kurzen Rock, die andere gar Männerkleider. Staunend schaut ihnen die Prostituierte Mai Ling nach – diese Frauen benehmen sich wie ein Liebespaar! Besonders die aufgeweckte Rothaarige hat es Mai Ling angetan.

LESEPROBE

 

eBook | 330 Seiten | ISBN 978-3-89741-967-4 | 14,99 €

Unsere elektronischen Bücher können Sie über Ihre Lieblingsbuchhandlung oder im Internet bestellen.

Weitere eBooks


30 Jahre Ulrike Helmer Verlag

Wie alles begann und ...

Interview von Yvonne de Andrés (AVIVA-Berlin) mit Ulrike Helmer:

 

»AVIVA-Berlin: Wie kam es 1987 zur Gründung des Ulrike Helmer Verlags? Warum war es so wichtig, einen Frauenverlag zu gründen?

 

Ulrike Helmer: Während meines Studiums habe ich im Frauenbuchladen Frankfurt gearbeitet, einer uninah gelegenen Fachbuchhandlung für feministische Bücher, in der neben Belletristik auch viel Literatur der Frauen- und Geschlechterforschung in den Regalen stand. In Zeiten, die man sich heute nicht mehr vorstellen kann - solchen ohne Internet! -, war das Abgebot in diesem Laden eine Insel der Glückseligkeit. Zugleich wuchs mein Wissen um historische Autorinnen, deren Werke nicht einmal im Frauenbuchladen und in den seit 1975 entstandenen Frauenverlagen oder -programmen zugänglich waren. Deshalb ging es mir mit der Gründung eines Verlages auch darum, historische Vorläuferinnen sichtbar zu machen, frühere Ansätze zu zeigen, damit man davon lernen kann. Denn "Zukunft braucht Vergangenheit", so lautet der Titel des Buches der Historikerin Gerda Lerner, das ich vor vielen Jahren verlegt habe.
Lernen kann man dabei zuallererst mal, dass es schon immer Frauen gab, die sich eingemischt haben, aktiv waren, kreativ waren. Auch wenn die Geschichte lange so tat, als sei das Gegenteil der Fall.« Weiterlesen

 

Jubiläumsbuch: »Geschichten über 30«

Teils skurrile, teils nachdenkliche, teils muntere Kurzgeschichten, die auf je eigene Weise Bezug nehmen auf die titelgebende Dreißig, bündeln sich zu einem bunten Kaleidoskop.

Die Geschichten versetzen in unterschiedlichste Räume – in südliche Länder, in die Kindheit, die Zukunft, in fiktive Sphären. Sie erzählen vom Wiedersehen, schildern seltsame Begegnungen, wissen um alte oder neue Lieben. Sie erzählen von Himmel und Hölle, durchqueren Märchenwelten, erobern die Stufen eines Treppenhauses, hocken in dunklen Behausungen oder gar hinter Gittern. Alle aber wurden von unseren Autorinnen und Autoren ausdrücklich und liebevoll als Geschenke verfasst – an Sie als Lesepublikum und für uns, den Verlag, zum dreißigsten Jahr seines Bestehens.

Dreißig mal tausend Dank dafür!

Mehr Infos

*Verlosung* – Wählen Sie Ihr Lieblingscover!

30 Jahre Bücher – da kommen so einige Cover zusammen. Welches ist Ihr Favorit?

Unter allen Teilnehmer*innen, die uns ihr Lieblingscover nennen, verlosen wir noch bis zum 30.11. ein eBook-Jahresabo!

Hier geht es zur Abstimmung.

»HELMER Ü30!«

Links: Ulrike Helmer und Mitarbeiterin Sina Hauer auf der Frankfurter Buchmesse 2017!

Rechts: Die schöööönste Geburtstagstorte ever - und die leckerste (Schoko!)!

Thirty Shades of a Helmer-Autorin

Die Autorin Daniela Schenk schreibt, wie sie zu unserem Verlag kam und wie sie die Zusammenarbeit er- (und glücklicherweise auch über-)lebte ... Auszug aus: »Geschichten über 30« von Sina Hauer (Hg.)

mehr lesen

Das war die Frankfurter Buchmesse 2017

Es war unsere sechsundzwanzigste, doch die diesjährige Buchmesse bot gleich zwei Besonderheiten: Erstens war Frankreich Gastland. »Francfort en français« – was für eine Freude, dass unsere Pariser Autorin Olivia Rosenthal zum Ehrengast der diesjährigen Messe ernannt wurde!

Zweitens feierten wir unser Jubiläum »Dreißig Jahre Ulrike Helmer Verlag« mit besonders vielen Lesungen und Events auf der Messe wie auch abends in der Stadt. Buchmesse, das hieß fünf Tage prallvoll mit Kontakten, Treffen, inspirierenden Eindrücken, mit vielen Autor*Innen,  Presse- und Büchermenschen, Kolleginnen und Kollegen. Das weckt Projektideen für die Zukunft ...

Unser Stand auf der Frankfurter Buchmesse 2017
Unser Stand auf der Frankfurter Buchmesse 2017

Veranstaltungen

Am Messe-Mittwoch las Olivia Rosenthal vor gebannt lauschendem Publikum aus »Wir sind nicht da, um zu verschwinden« in der Evangelischen Akademie Frankfurt (Open Books). Begleitet wurde die Veranstaltung von Birgit Leib (Übersetzerin) und Ulrike Helmer. Am Donnerstag fand eine zweite Lesung auf der vollbesetzten Leseinsel der unabhängigen Verlage statt.

Danke, liebe Olivia!

Am Samstag ging es dann zur Lesenacht ins lesbisch-schwule Kulturhaus in Frankfurt.

Carolin Schairer las aus ihrem neuen Liebesroman »Küsse mit Zukunft« und sorgte für gespannte Aufmerksamkeit und einiges Schmunzeln im Publikum. Mit ihm freute sich auch unsere Autorin Veneda Mühlenbrink (»Odéonia, Paris«) als Überraschungsgast über den gelungenen Abend!


HELMER Ü30!

Lesung mit Feier: Auf der Lesinsel der unabhängigen Verlage präsentierte Carolin Schairer am Sonntag Nachmittag »Küsse mit Zukunft«. Ulrike Helmer stellte Neuerscheinungen und das Verlagsprogramm vor und Sina Hauer las aus dem Jubiläumsbuch »Geschichten über 30«. Im Anschluss gab es passend zu »30 Jahre Ulrike Helmer Verlag« und Gastland Frankreich eine Feier mit französischem Rotwein und leckerer Büchertorte! (Wenn auch nicht für alle 286.425 Besucher*innen, die sich dieses Jahr nach offizieller Statistik in den Messehallen tummelten ...)

Autorinnen und Herausgeberinnen am Stand

Ulrike Helmer freute sich mit Olivia Rosenthal und deren Übersetzerin Birgit Leib (links), Sina Hauer mit den Autorinnen Veneda Mühlenbrink und Carolin Schairer (Mitte) sowie Rebecca Beerheide und Isabel Rohner (rechts), die Herausgeberinnen des Buches »100 Jahre Frauenwahlrecht«.

Preisverleihungen

Nina Georges ist Bücherfrau 2017!
Nina Georges ist Bücherfrau 2017!

Nina George ist Bücherfrau des Jahres 2017.

Wir gratulieren herzlichst!

Ihre inspirierende Dankesrede gibt es hier zum Nachlesen. Die wunderbare Laudation hielt Regula Venske, Präsidentin des PEN und dereinst Begleiterin der Fanny-Lewald-Edition im Ulrike Helmer Verlag.

 

Matthes und Seitz erhielt in diesem Jahr den Preis der Hotlist (für Brigitta Falkners „Strategien der Wirtsfindung“). Assoziation A darf sich über den von Buchhändlerinnen und Buchhändlern vergebenen Melusine-Huss-Preis für „Über die Grenzen“ von Lutz Taufer freuen. Herzlichen Glückwunsch!

mehr lesen

ARTE | Metropolis, 3. September, 16.30: Olivia Rosenthal mit »Wir sind nicht da, um zu verschwinden«

 

 

Fotos: (c) Hessischer Rundfunk, im Rahmen der Dreharbeiten zur ARTE-Sendung vom 3.9.2017    

Extra für die ARTE-Dreharbeiten war sie von Paris nach Frankfurt gekommen – wie würde Olivia Rosenthal die für ihre Familie schicksalhafte Stadt erleben?

Ihre jüdischen Vorfahren hatten einst in der City einen Lederwarenladen – bis zur Deportation 1938. Die Großmutter überlebte, weil sie 1935 nach Frankreich ausgewandert war. »Wir sind nicht da, um zu verschwinden« – der Titel von Olivia Rosenthals Buch liefert auch einen Kommentar zu diesem biografischen Hintergrund. Olivia Rosenthal sieht diesen Aspekt als einen unter vielen: In ihrem Buch thematisiert sie das Verschwinden, aufgehängt an einer Alzheimer-Geschichte, auf umfassende Art.

 

Der große Moment: Der Deckel hat ja ein Loch! – Passend zum Inhalt: »Manchmal kentert mein Gedächtnis. Es ist wie ein schwarzes Loch«, so heißt es im Buch.

Olivia Rosenthal beim Dreh im Frankfurter Osthafen zu treffen, war für mich als ihre deutsche, ihre Frankfurter Verlegerin eine überaus spannende und berührende Begegnung. Ich freute mich sehr, ihr ein druckfrisches Exemplar in die Hände legen zu können – immerhin ihre erste Übersetzung ins Deutsche! Umso erfreulicher für Verlag und Autorin, dass ARTE die Publikation gleich begeistert aufgegriffen hat und ihr nun einen eigenen Beitrag widmet. Herzlichen Dank an die Redaktion!

 

Sofort standen wir in einem regen Gespräch, begleitet von Regieanweisungen, Kamera und Mikro. Später ging es mit dem Team weiter durch die Stadt: zum Alzheimer-Grab auf den Hauptfriedhof, zum früheren Laden … Es war ein ereignisreicher Tag in Frankfurt, schrieb sie mir später aus Paris. Am 10. Oktober kommt sie eneut in die Stadt, in die sie eigentlich nie fahren wollte: als französischer Ehrengast der Frankfurter Buchmesse, deren Gastland in diesem Jahr Frankreich ist, und auf der ihr erstes deutsches Buch präsentiert werden wird. Olivia Rosenthal wird es an zwei Lesungen, gemeinsam mit Übersetzerin Birgit Leib und mir, vorstellen. — A très bientôt, Olivia!

Olivia Rosenthal

© Cathérine Hélie, Editions Gallimard
© Cathérine Hélie, Editions Gallimard

ist 1965 in Paris geboren. Seit 1999 hat sie mehrere Romane bei Editions Verticales (Gallimard) veröffentlicht. Für »Wir sind nicht da, um zu verschwinden« (»On n'est pas là pour disparaître«) wurde sie 2007 mit dem »Prix Wepler« sowie dem »Prix Pierre Simon Éthique et Société« ausgezeichnet. Zudem wurde ihr dafür 2009 der deutsch-französische Candide-Preis verliehen. Olivia Rosenthal unterrichtet Literatur an der Universität Paris VIII, verfasst außerdem Theaterstücke und veranstaltet Performances mit Künstlern und Filmemachern.

HIER bestellen!

Hardcover mit Lochstanzung,

194 Seiten. 20,00 €. Ab sofort im Handel.
ISBN 978-3-89741-402-0

Übersetzt aus dem Französischen von Birgit Leib


Olivia Rosenthal ist Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2017!

Die Autorin liest aus »Wir sind nicht da, um zu verschwinden«

Moderation: Ulrike Helmer. Übersetzung: Birgit Leib

11. Oktober 2017

Frankfurt, 20.00 Uhr     Evangelische Akademie Frankfurt, Panoramasaal, Römerberg 9

12. Oktober 2017

Frankfurt, 11.00 Uhr     Buchmesse Frankfurt, Lesebühne der Unabhängigen Verlage, Halle 4.1


100 Jahre Frauenwahlrecht. Ziel erreicht! ... und weiter?

Im November 1918 erhielten Frauen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht. Was verbinden Frauen hundert Jahre später mit diesem Erfolg? Generationen hatten dafür gekämpft. Der Widerstand seitens der Gegner der Frauenbewegungen war immens, der Glaube an die Minderwertigkeit von Frauen hielt sich hartnäckig. Viele Aktivistinnen sahen die Erlangung der politischen Gleichberechtigung von Männern und Frauen als ihre Lebensaufgabe – viele wurden enttäuscht und erlebten die Einführung nicht mehr. Welche Bedeutung hat das Frauenwahlrecht für sie und wie gehen sie damit um in Zeiten erstarkender rechter Gruppierungen und Parteien, die erzkonservative Frauen- und Familienbilder propagieren und ihre antifeministische Haltung kaum verbergen? Die Literaturwissenschaftlerin Isabel Rohner und die Journalistin Rebecca Beerheide haben Frauen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien gefragt. Herausgekommen ist ein vielfältiges Buch voller persönlicher Einblicke.

Herausgeberinnen

© Christian Kruppa
© Christian Kruppa

Isabel Rohner, geb. 1979 in St. Gallen, studierte
Germanistik, Philosophie und Romanistik. Nach ihrer Promotion arbeitete sie an der FernUniversität Hagen. Seit 2013 Fachreferentin für Bildung bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. Die Verfasserin der Hedwig Dohm-Biografie »Spuren ins Jetzt« (HELMER) gibt zusammen mit Nikola Müller
die Gesamtausgabe der Werke Dohms heraus.

© Victoria Schilde
© Victoria Schilde

Rebecca Beerheide, geb. 1982 in Freiburg, ist Ressortleiterin der Politischen Redaktion beim Deutschen Ärzteblatt. Sie studierte Diplom-Journalistik und Politikwissenschaften in Leipzig und Ljubljana. Seit 2008 schreibt sie über Gesundheitspolitik, zunächst für die Ärzte Zeitung, seit Juli 2015 für das Deutsche Ärzteblatt. Seit 2015 Vorsitzende des Journalistinnenbundes. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Beiträgerinnen

Sabine Lautenschläger, Rita Süssmuth, Nikola Müller, Manuela Schwesig, Rebecca Beerheide, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Stephanie Bschorr, Zana Ramadani, Gesine Schwan, Anke Gimbal und Ramona Pisal, Julia Trompeter, Isabel Rohner, Ulrike Guérot, Sigrid Nikutta, Tina Groll, Mithu M. Sanyal, Claudia Roth, Christa Stolle, Sharon Adler, Kerstin Wolff, Cornelia Möhring, Katharina Nocun und Ulrike Helmer

HIER bestellen!

Paperback, 200 Seiten
18,00 €  (D)
ISBN 978-3-89741-398-6


Frauenwahlrecht auch in der Schweiz!

DIE GÖTTLICHE ORDNUNG

Schweiz, 1971: Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die mit ihrem Mann, den zwei Söhnen und dem missmutigen Schwiegervater in einem beschaulichen Dorf im Appenzell lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren.
Die Dorf- und Familienordnung gerät jedoch gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für
das Frauenwahlrecht einzusetzen, über dessen Einführung die Männer abstimmen sollen. Von
ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen angesteckt und proben
gemeinsam den Aufstand. Beherzt kämpfen die züchtigen Dorfdamen bald nicht nur für ihre
gesellschaftliche Gleichberechtigung, sondern auch gegen eine verstaubte Sexualmoral. Doch
in der aufgeladenen Stimmung drohen Noras Familie und die ganze Gemeinschaft zu
zerbrechen.


Digitales Lesefutter für den Urlaub

Urlaubszeit ist Lesezeit – und deshalb sind nun gleich zwei Lieblingsbücher als eBooks erhältlich:

»Die Spitzenkandidatin« von Carolin Schairer

Katharina Hermann ist die erste Kanzlerkandidatin der Bundesrepublik. Sie ist attraktiv, charismatisch, und sie ist erpressbar ...

Zufällig gerät der jungen Journalistin Theresa Lackner ein kompromittierendes Foto in die Hände, das die aufstrebende Politikerin Katharina Hermann mit einer anderen Frau zeigt: als nacktes Liebespaar. Sie erzwinkt von der Politikerin ein Abkommen: Katharina Hermann soll der Journalistin die Karriereleiter halten, die Journalistin wird dafür über die Politikerin berichten.

Theresa schafft es mit Katharinas Hilfe zum Politikmagazin »Brennpunkt«, für das sie die Kanzlerkandidatin exklusiv in der heißen Wahlkampfphase begleiten soll. Als sich Theresa jedoch in Katharina verliebt, überschlagen sich die Ereignisse.


LESEPROBE

384 Seiten | ISBN 3-89741-971-1 | 16,99 €

»Caretta« von Renate Henstedt

Eine vor Jahren abgetauchte Mörderin wird in Istanbul wiedererkannt. Die Journalistin Jennifer Arends wittert darin ihre Chance auf eine große Story. Sie reist in die Türkei und folgt der Spur der Flüchtigen — die entlang der Route der Meeresschildkröten durch die Ägäis hinüber auf die griechische Insel Lesbos führt. Doch dort nehmen die Dinge eine dramatische Wende …

 

LESEPROBE

 

237 Seiten | ISBN 978-3-89741-972-8 | 9,99 €

Unsere elektronischen Bücher können Sie über Ihre Lieblingsbuchhandlung bestellen und/oder über eine von unseren Lieblingsbuchhandlungen. Hier ist eine kleine Auswahl:

 

 

 

 

 

Sie kaufen elektronische Bücher woanders? Geht auch. Egal wo Sie eBooks bestellen: Unsere Titel sind in über 100 Internet-eBookshops vertreten. Suchen Sie einfach mal in Ihrem …


April Pallas' zweiter Fall: »Alpenfrauen« von Daniela Schenk – jetzt bestellbar!

Privatdetektivin April Pallas ist eine enorm coole Socke und nie um einen Schokoriegel verlegen. In Wahrheit hat sie aber nicht viel mehr als ihr Motorrad im Griff (vorausgesetzt, dass sie es nicht wieder zu betanken vergisst). Diesmal knattert sie damit ins Simmental, wo sie zu vier toten Frauen ermitteln soll, die angeblich bei Unfällen starben. Alle waren Mitglieder des Frauenvereins Alpenrose … April tritt dem Verein bei und stellt sich als Journalistin vor, die ein Buch über Hexen und Kräuterkundige schreibt. Statt auf Hexen stößt sie jedoch auf einen einheimischen Skihelden, der ganz vorn im Weltcup mitmischt, und auf ziemlich viel Arbeit. Zum Glück erhält sie Unterstützung durch ihre alte Freundin Rösli, die nicht nur Sennerin und Bergbäuerin ist, sondern auch Computer hacken kann. Ein Polizist namens Bär ist außerdem mit von der Partie, ebenso Zoro, Consuela und – eine gewisse Lou. Mit einem erstaunlich pinkfarbenen Notizbuch bewaffnet, nimmt sich April, die stets in alle und noch mehr Richtungen ermittelt, des Falles an. Wie sie ihn löst und was sich der hardboiled ›Brucie Lee‹ dabei so in den Weg stellt, bietet einiges an Überraschungen.

LESEPROBE

Zu Daniela Schenk

Die Berner Autorin und Buchhändlerin wünschte sich als Kind eine Knarre, doch die Eltern waren Pazifisten. Nun schreibt sie ihre Revolverheldinnenträume, auch wenn die ›hard-boiled‹ Detektivin April Pallas lieber andere Waffen wählt. »Alpenfrauen« ist Daniela Schenks siebter Roman. Dem Debüt »Julia und Satine« folgten u.a. »Diejenige welche« und »Brennnesseljahre« (alle HELMER).

 

Alle Bücher von Daniela Schenk

HIER bestellen!

Paperback, 301 Seiten
17,95 €  (D) | 18,20 € (A)
ISBN 978-3-89741-400-6

Auch als eBook erhältlich.


Kleiner Einblick in die Verlagswelt

Was ist schon zu hundert Prozent planbar?! – Kaum etwas, auch das Büchermachen nicht. Veröffentlichungstermin der »Alpenfrauen« wurde ursprünglich auf März gesetzt – jetzt im Juni ist der Krimi erschienen. Manchmal benötigen Texte mehr Bearbeitungszeit, damit ihr volles Potential von AutorIin und LektorIn ausgeschöpft werden kann. Was am Ende herauskommt ist ein Buch, dass unseren LeserInnen ein einmaliges und spannnendes Lesevergnügen schenkt. Und das lohnt sich!

 

Daniela Schenk schreibt dazu auf Facebook:

 

Alpenfrauen - das verflixte 7. Buch auf der Zielgeraden

Die Endkorrekturen der Alpenfrauen sind da, die Erscheinung absehbar! Dass wir so verspätet sind, liegt vor allem an mir: Für einmal war das Manuskript einfach nicht gut genug, fand der Verlag und hatte absolut Recht - zu lang, zu langweilig, zu unlogisch.
Also machte ich mich wieder an die Arbeit: 70 Seiten kürzen, 20 neue schreiben. Aber es war immer noch etwas langatmig (Zitat Juniorlektorin), ich schluckte leer und akzeptierte die meisten Kürzungen.
Die wackeren Lektorinnen und ich haben geschuftet, um die Alpenfrauen zum Glühen zu bringen.


Herbstprogramm 2017

Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Deshalb gibt's schon jetzt einen kleinen Einblick in unser nächstes Buchprogramm, das im Sommer und Herbst erscheinen wird.

Mit dabei ist Spannendes, Skurriles, Herzerwärmendes, Reflektierendes – ob als Übersetzung aus dem Französischen (Gastland Frankreich auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2017!), Kurzgeschichtenband, Krimi oder Biografie.

Gleich in die Vorschau reinschauen und die Vorfreude kann beginnen! Viel Spaß!


Welttag des Buches - Full House im Ulrike Helmer Verlag

Rund dreißig Gäste folgten letzten Sonntag unserer Einladung, um in den Verlagsräumen mehr über die Entstehung von Büchern zu erfahren und an der Lesung von Autorin Mirjam Müntefering teilzunehmen.

Münteferings Roman »Anders geht immer« handelt von der 70-jährigen Charlotte, die eigentlich einen ruhigen Lebensabend verbringen möchte, aber plötzlich ihrer 17-jährigen Großnichte Lotta Unterkunft bieten muss. Der quirlige Teenager erweist sich als Nervenprobe. Die von Mirjam Müntefering anschaulich vorgetragenen Annäherungen von Großtante und Nichte sorgten für fröhliches Lachen und ein begeistertes Publikum.

»Anders geht immer« – der Titel könnte auch Motto unseres unabhängigen Verlagshauses sein, das lange in Frankfurt beheimatet war. Wir begannen vor dreißig Jahren mit wissenschaftlichen Publikationen zum Thema Frauenforschung und Geschlechtertheorie. Mittlerweise veröffentlicht der Verlag auch Romane, Krimis und Sachbücher. Was letztlich alle unsere Bücher beseelt, ist der Wunsch nach Geschlechterdemokratie und vielfältigen Lebensweisen.

Im Anschluss an die Lesung erläuterte Ulrike Helmer, welchen wichtigen Beitrag Verlage zur Entstehung und Vermarktung von Büchern leisten. Als Kernaussage wählte sie ein Zitat des französischen Autors Mathias Énard: "Auf den ersten Blick könnte man meinen, ein Autor schreibe Bücher. Er schreibt aber bestenfalls Texte. Zwischen dem Text, den ich schreibe, und dem Buch, das Sie in den Händen halten, liegt eine kleine Welt" - die des Verlags.

Denn nach dem Schlusspunkt beginnt dessen intensive Arbeit: Das Manuskript wird begutachtet und vom Lektorat inhaltlich und stilistisch bearbeitet, das Korrektorat entfernt Rechtschreib- und Grammatikfehler. Schon Monate bevor das Buch gedruckt ist, bringt es die Presse- und Vertriebsabteilung ins Gespräch und stellt es im Buchhandel vor. Und welche Rolle spielen Amazon und das Internet beim Verkauf?, kam die Frage aus dem Publikum. Eine große. Wir freuen uns über jedes Buch, das der stationäre Buchhandel verkauft, allerdings bedeutet Vertrieb grundsätzlich: Alles, was dem Absatz dient! Weiter ging es um die Veränderung in der Branche durch den digitalen Wandel, Rabattierungen und Zukunftsprognosen in Zeiten des Selfpublishing, das die Daseinsberechtigung von Verlagen in Zweifel zieht. Was Verlage leisten, muss daher öffentlich diskutiert und beantwortet werden – eine Herausforderung, der wir uns im Rahmen dieses spannenden Sonntagnachmittags am Sulzbacher Sonnenhof gerne stellten.

Die Aktion #verlagebesuchen wurde vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels initiiert. Es nahmen bundesweit ca. 100 Verlage teil.


Carolin Schairers neuer Liebesroman: »Sommer in Barock«

Diana Kleedorf singt als Star auf internationalen Bühnen.

Unter Erfolgsdruck steht sie auch privat: Ihr Gatte will unbedingt Vater werden – dabei ist Dianas Welt die Oper. Plötzlich wird die Mezzosopranistin, die oft in Hosenrollen auftritt, auch noch als lesbisch hingestellt. Der Manager sieht einen Skandal, Diana flieht ins nächste Engagement: Der »Anzinger Barocksommer« soll ihr Ablenkung und Beschaulichkeit bieten. Doch als sie der geheimnisvollen Sophie begegnet, wird in den Medien die Zeit in dem idyllischen Städtchen zum Sommer ihres Lebens …

Starker Auftritt – auch wenn man Arien keine Neigung entgegenbringt: In Carolin Schairers inspirierendem Roman spielen Frauen und ihre Liebe die Hauptrollen.

LESEPROBE

Zu Carolin Schairer:

 

Die Diplom-Journalistin arbeitete u.a. in der Medienbeobachtung, Markt- und Meinungsforschung und in der PR eines Großunternehmens. Sie lebt in Wien. Seit dem Jahr 2008 erschienen kontinuierlich Romane und Krimis im Ulrike Helmer Verlag, darunter »Ellen«, »Die Spitzenkandidatin«, zuletzt »Frischer Wind am Wolfgangsee« sowie der Kriminalroman »Tödliche Verstrickungen« (Herbst 2016).

 

Alle Bücher von Carolin Schairer

HIER bestellen!

Paperback, 313 Seiten
Ca. 19,95 € (D) | 20,20 €  (A)
ISBN 978-3-89741-396-2

Auch als eBook erhältlich.



Das war die Leipziger Buchmesse 2017

Vier Tage voll inspirierender und wertvoller Begegnungen mit KollegInnen, BuchhändlerInnen, Pressemenschen, BloggerInnen und bibliophilem Publikum – die Leipziger Messe im Rückblick.

Die Messe war sehr schön, die Stadt ist es auch. Unglaublich liebenswürdig und literaturinteressiert sind die LeipzigerInnen; Hausfrauen rezitieren frühmorgens in der Tram gegenseitig seitenlang und aus dem Gedächtnis aus literarischen Werken und alle – ob Jung oder Alt – mühen sich höflichst, dir den richtigen Weg zu weisen. Und die Messe? Cosplay bis zum Abwinken, aber auch sehr schöne literarische Inspirationen und diesmal recht viel Politik.

Sehr gefreut haben wir uns über die Besuche einiger unserer Autoren und Autorinnen – mit im Gepäck: spannende neue Projekte, die schon wieder Lust auf das nächste Programm machen!

Veneda Mühlenbrink (»Odéonia, Paris«) mit Verlagsmitarbeiterin Sina Hauer
Veneda Mühlenbrink (»Odéonia, Paris«) mit Verlagsmitarbeiterin Sina Hauer
Eike Bornemann (»Zeit der Diebe«) mit Ulrike Helmer
Eike Bornemann (»Zeit der Diebe«) mit Ulrike Helmer

Eines der vielen Highlights der diesjährigen Messe waren die beiden Lesungen von Jonas Zauels mit seinem Debütroman »Alle Farben der Nacht«.

Am Donnerstagmorgen eröffnete unser Autor das Forum der Unabhängigen Verlage mit der allerersten Lesung des Tages. Trotz früher Stunde strömte das Publikum zur Bühne. Am Abend ging es dann weiter im Kultur Café Kune: In gemütlicher Atmosphäre lauschten die Zuhörer gespannt  Jonas Zauels und seinem Bruder, der ihn mit Gesang und Gitarre begleitete. Vielen Dank, auch an das nette Team vom Café!

Messen sind auch immer Orte, an denen Preisverleihungen stattfinden. Wir gratulieren ganz herzlich unseren KollegInnen vom Schöffling & Co. Verlag zum Preis der Kurt Wolff Stiftung sowie Sebastian Goggolz zum Förderpreis.

Außerdem haben dieses Jahr zu unserer Freude gleich drei Frauen, Natascha Wodin, Barbara Stollberg-Rilinger und Eva Lüdi Kong, den 13. Preis der Leipziger Buchmesse erhalten – in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung.

Am Sonntag ging damit eine inspirierende, angenehme und erfolgreiche Messe zu Ende. Wir freuen uns bereits jetzt auf die Leipziger Buchmesse 2018!

Weitere Impressionen



Frühjahrsdebüt: »Alle Farben der Nacht« von Jonas Zauels – jetzt erhältlich

Eine junge Frau namens Emilia irrt durch das Dunkel ihres Lebens – blind gegenüber Verlusterfahrungen, denen sie ebensowenig Macht über sich geben will wie den offensichtlichen Spuren erfahrener Missachtung. Sie trinkt viel, isst wenig, nimmt Drogen und erleidet schließlich einen schweren Unfall. Ihr Weg gibt allen Anlass zur Sorge – wäre da nicht Theo, der ihr wie ein Schatten folgt, die Richtung weist. Und wäre da nicht außerdem die jugendliche Streunerin Rebecca, der Emilia sich langsam öffnen kann. Die beiden Freundinnen gehen mit einer Rockband auf Tour, verlieren und suchen sich. Allmählich wächst Vertrauen, verleugnete Erinnerungen kehren zurück.


Mit erstaunlicher Sprachkraft, aber auch großem Gespür für das Ungesagte erzählt Jonas Zauels vom Erwachsenwerden. Gebannt folgen wir dem Wunsch seiner Protagonistin nach Normalität, ehrlicher Zuneigung und Liebe, der sich hinter einem Schleier aus Exzessen und oberflächlichem Sex versteckt. In seinem Roman bleibt viel Raum zum Nachdenken. Und hallt noch lange nach.

 

LESEPROBE

Zu Jonas Zauels:

 

Jahrgang 1992, er wuchs in einem Dorf im Kreis Ahrweiler bei Bonn auf und entwickelte früh eine Bindung zu Literatur und Schreiben. Bisher verfasste er zwei Romane und diverse Kurzgeschichten. Neben dem Schreiben studiert er Germanistik und Philosophie an der Universität Bonn und spielt Bass in einer Indie-Rock Band. Jonas Zauels veranstaltet Lesungen auch mit Musikbegleitung.

 

Kurz-Interview mit Jonas Zauels auf dem Blog Angis Bücherkiste.

HIER bestellen!

Paperback, 176 Seiten
12,95 € (D) | 13,40 € (A)
ISBN 978-3-89741-395

Auch als eBook erhältlich.



Willkommen in 2017!

Sulzbacher Schneemensch grüßt aus dem Migrationshintergrund ....
Sulzbacher Schneemensch grüßt aus dem Migrationshintergrund ....

Liebe Büchermenschen, Freundinnen und Freunde, verehrtes Lesepublikum,

 

einmal Urlaub, einmal Husten – schon ist der 20. Januar da und das neue Jahr fast wieder alt.

Neu sind auf jeden Fall unsere nächsten Bücher, denen Sie hoffentlich ebensoviel Interesse entgegenbringen, Lesefreude entnehmen oder auch Wissen(schaft) entlocken werden wie unserer Backlist. (Übrigens ist ja jedes noch ungelesene Buch ein neues ...)

 

Der Blick auf das befremdliche neue Personal jenseits des großen Teichs erfüllt mit Sorge. Andererseits kommt es nun darauf an, schnell klarzustellen, was in dieser Welt untragbar ist, solange Demokratie und Menschenrechte - was nicht zuletzt auch heißt: Frauenrechte -  der Maßstab sind und bleiben (oder gar erst werden müssen). 2017 soll das erste und letzte Jahr der neuen US-Regierung werden, die sich am besten ganz schnell selbst ad absurdum führt.

 

Gerade darum heute senden wir Ihnen allen heute

unsere herzlichsten Grüße und alle guten Wünsche für 2017!

 

Ulrike  Helmer & Team

 

 



Vorschau aufs Frühjahrsprogramm 2017

Nächstes Jahr wird gefeiert! Zum einen, weil der Ulrike Helmer Verlag 30-jähriges Jubiläum hat (Veranstaltungen und Aktionen folgen 2017), zum anderen feiern wir nächstes Jahr den Ausblick auf 100 Jahre Frauenwahlrecht (2018). Isabel Rohner und Rebecca Beerheide geben zu diesem wichtigen Ereignis Beiträge von Frauen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien heraus.

Wir freuen uns auch auf einen neuen Liebesroman von Carolin Schairer und die Fortsetzung von Daniela Schenks CRiMiNA-Erstling. Und auf einen neuen Autor, Jonas Zauels, der mit seinem außergewöhnlichen Erzählstil begeistert.

Außerdem gibt Brigitte Rauschenbach einen umfassenden historisch-theoretischen Überblick über das Verhältnis zwischen Geist und Geschlecht und Kerstin Wolff stellt in ihrer Biographie die Rittergutstochter Anna Pappritz und ihre politische Einflussnahme auf Prostitution vor.

 

Unten können Sie gleich in die Vorschau reinblättern. Alle Titel können bereits jetzt in Ihrer Buchhandlung geordert oder auch über uns bestellt werden. Wir merken Ihre Bestellung gerne vor und Sie erhalten Ihr Buch pünktlich bei Erscheinung.

Hier geht's zu den Neuerscheinungen.



Als eBook: Tereza Vaneks historischer Roman »Schwarze Seide«

London im Jahre 1787: Mit ihrer extravaganten Erscheinung und ihren freien Ansichten gilt die Malerin Natalja Serbinskaja als ein bunter Vogel. Die junge russische Gräfin denkt nicht daran zu heiraten, sehr zum Leidwesen ihrer Amme und stetigen Begleiterin Jelena. Doch dann verliebt sich Natalja – in die Schwarze Sadie.
Tereza Vanek erzählt eindrucksvoll die Geschichte einer Frauenliebe zu Zeiten der Sklaverei.

 

LESEPROBE

 

ISBN 978-3-89741-980-7

380 Seiten

14,95 € (D)

Zu den eBook

Zu Tereza Vanek:

Tereza Vanek, 1966 in Prag geboren, kam als Kind mit ihren Eltern nach Deutschland. Nach einem philologischen Studium arbeitete sie in London. Später kehrte sie nach Prag zurück, wo sie als Fremdsprachen-Dozentin tätig war. Heut lebt und arbeitet Tereza Vanek in München. Sie beschäftigt sich intensiv mit geschichtlichen Themen, die sie in ihren historischen Romane aufgreift.

Auch von Tereza Vanek:

(Als gedrucktes Buch erhältlich)



»Tödliche Verstrickungen« von Carolin Schairer ist da! Folgen Sie der Spur zum neuen CRiMiNA ...

Eine Bank wird überfallen – und Landärztin Gesine Hofmann gerät prompt mitten in den Fall hinein.

Dabei hat sie schon genug am Hals: Ein kleiner Patient gibt ihr Rätsel auf, und mit Leensgefährtin Holly läuft auch nicht alles blendend. Obendrein kommt da eine eigenwillige Anwältin ins Spiel, und das gleich mehrfach ... Ehe Gesine sich's versieht, gibt es einen Toten und ziemlich viel zu tun.

 

LESEPROBE

 

HIER bestellen!

ISBN 978-3-89741-389-4

Paperback, 333 Seiten

17,95 € (D)

Auch als eBook erhältlich

Zu Carolin Schairer:

 

Die Diplom-Journalistin arbeitete u.a. in der Medienbeobachtung, Markt- und Meinungsforschung und in der PR eines Großunternehmens. Sie lebt in Wien. Seit dem Jahr 2008 erschienen kontinuierlich mehr als zehn Romane und Krimis im Helmer Verlag, darunter »Ellen«, »Die Spitzenkandidatin«, zuletzt »Die Sterne vom Himmel holen« (2016) sowie der Kriminalroman »In jener Nacht« (2015).

Der erste Fall von Gesine Hofmann:



»Odéonia, Paris« von Veneda Mühlenbrink – jetzt erhältlich

»Eine Liebe, zwei Buchhändlerinnen und die Welt der Bücherfreunde.«

 

Paris, 1917. Im Herzen der Stadt begegnen sich zwei passionierte Buchliebhaberinnen: Sylvia Beach und Adrienne Monnier. Fast vierzig Jahre lang wird das Paar in der Rue de l`Odéon ihre legendären Buchhandlungen betreiben, Shakespeare & Company und, schräg gegenüber, La Maison des Amis des Livres. Ihr Straßenzug, von Adrienne Monnier »Odéonia« getauft, ist Mittelpunkt der regen literarischen und künstlerischen Szene an der Rive gauche: Von hier aus will eine internationale »Lost Generation« leidenschaftlich die Alte Welt verändern und schreibt so Literaturgeschichte. Sylvia Beach wird die Verlegerin von James Joyces Ulysses – ein grandioser Erfolg, aber auch die größte Belastungsprobe in der facettenreichen Liebesgeschichte der beiden Frauen.

 

LESEPROBE

Zu Veneda Mühlenbrink:

 

VENEDA MÜHLENBRINK debutierte 2001 mit dem Roman »Connys Reise«. Ihr bislang größter Erfolg wurde »Irgendwo auf der Welt fängt mein Weg zum Himmel an«, die Lebensgeschichte einer 98-Jährigen, die über zwei Jahre bis zu ihrem Tod begleitet wurde (Helmer, 2010). Die Autorin lebt nahe Hannover sowie in Berlin. Teile ihres neuen Romans entstanden stilecht im Pariser Café Les Deux Magots

 

Mehr Bücher von der Autorin

 

HIER bestellen!

ISBN 978-3-89741-392-4

Paperback, 198 Seiten

14,00 (D), 14,40 (A), ca. 14,00 SFr

Auch als eBook erhältlich.



Der neue Liebesroman von Carolin Schairer ist da!! »Frischer Wind am Wolfgangsee«

Vanessa wird den elterlichen Gasthof am Wolfgangsee übernehmen, und klar, dort trägt sie auch Dirndl.

Doch ihre Neigung gilt nicht nur dem Salzkammergut, sondern auch Frauen. Wie lässt sich beides vereinen? Unmöglich! Als sie sich endlich vor ihren Freundinnen outet, reagieren die offen und kreativ … mit einem arrangierten Date: Die Kandidatin ist bekennende Lesbe, als erfolgreiche Unternehmensberaterin aber aus einer ganz anderen Welt. Was lediglich für eine Nacht gedacht war, nimmt jedoch überraschend Fahrt auf. Vanessa beginnt dafür zu kämpfen, so zu leben und zu lieben, wie es sie glücklich macht.

 

Carolin Schairer erzählt mitreißend von Tradition und Aufbruch, von verängstigten Eltern und mutigen Töchtern, die lernen, über sich hinauszuwachsen.

 

LESEPROBE

Zu Carolin Schairer:

 

Die Diplom-Journalistin arbeitete u.a. in der Medienbeobachtung, Markt- und Meinungsforschung und in der PR eines Großunternehmens. Sie lebt in Wien. Seit dem Jahr 2008 erschienen kontinuierlich mehr als zehn Romane und Krimis im Helmer Verlag, darunter »Ellen«, »Die Spitzenkandidatin«, zuletzt »Die Sterne vom Himmel holen« (2016) sowie der Kriminalroman »In jener Nacht« (2015).

HIER bestellen!

ISBN 978-3-89741-390-0

Paperback, 242 Seiten

14,95 € (D), 15,40 € (A), ca. 15,00 SFr



Frankfurter Buchmesse 2016

Fünf Tage, vollgepackt mit interessanten Vorträgen, wunderbaren Begegnungen und literarischer Vielfalt. Hier unsere Highlights:

Preisverleihungen

Der »Friedenspreis des Deutschen Buchhandels« wurde der Journalistin und Publizistin Carolin Emcke verliehen. Die Berlinerin veröffentlicht zu Themen wie Globalisierung, Theorien der Gewalt und kulturellen Identitäten. In ihrer Dankesrede sprach sie unter anderem darüber, wie man dem Fanatismus in Europa entgegentreten kann, aber auch über ihre Homosexualität. Sie forderte den Einsatz aller für Vielfalt und gegen Hass. Wir freuen uns sehr über die Wahl der Preisträgerin!

 

Das Branchennetzwerk BücherFrauen e.V. vergibt die Auszeichnung »BücherFrau des Jahres« in diesem Jahr an Anita Djafari. Wir gratulieren ganz herzlich! Durch ihr Engagement bei Litprom vernetzt Djafari das deutsche Lesepublikum mit der ganzen Welt und vermittelt so Literatur über geographische Grenzen hinweg.

 

Anita Djafari wurde zur »BücherFrau des Jahres 2016« gekürt


Der diesjährigen Preisträger des »Young Excellence Awards« ist Daniel Beskos (mairisch Verlag). Mit der Erfindung des #indiebookday bereichert er sowohl Buchhandlungen als auch unabhängige Verlage. Vielen Dank für diese wunderbare Idee!

 

Um bei den Unabhängigen zu bleiben: Der »Preis der Hotlist« geht in diesem Jahr nach Wuppertal an den Arco Verlag für »Die Geometrie des Verzichts«. Herzlichen Glückwunsch!

 

Der »Deutsche Buchpreis« ist nun ganz nah ... und zwar in Frankfurt ;o) Wir gratulieren der Frankfurter Verlagsanstalt zu Bodo Kirchhoffs »Widerfahrnis«.

Begegnungen

Die Buchmesse war gefüllt mit inspirierenden und auch politischen Gesprächen mit engagierten BuchhändlerInnen, netten KollegInnen, interessierten Pressemenschen und natürlich dem lesebegeisterten Publikum – kurzum: ein Fest für alle BücherliebhaberInnen.

Unser Messestand

Wie soll es auch anders sein: Unser Stand war natürlich ein absolutes Highlight :o)

Es ist einfach wunderbar zu sehen, wie Menschen im lauten Getümmel der Messe unsere Bücher in die Hand nehmen und sich vollkommen in die Geschichten vertiefen können. Ein schöneres Kompliment kann es wohl nicht geben!


Impressionen


Der neue CRiMiNA: »Zeit der Diebe« von Eike Bornemann

Bianca, die alle nur Boi nennen, durchstreift mit ein paar Jungs das Potsdam der Nachwendezeit. Was die Clique um sie und ihren Bruder Sinon in Fabrikruinen und leeren Häusern findet, wird zu Geld gemacht. Bald helfen die Jugendlichen dem Zufall nach. Aus Entwurzelten werden professionelle Diebe. Als die Bande eines Nachts in einen Laden einsteigt, führt sie das in den Dunstkreis von Mord.

 

 

LESEPROBE

 

 

Interview mit dem Autor

Eike Bornemann, wie charakterisieren Sie Ihren Krimi?

»Vom Genre her wohl am ehesten als literarisch erzählten »Caper«-Krimi. Man erfährt einiges über professionelles Stehlen. Etwas anderes ist mir aber viel wichtiger: Meine Zielgruppe ist die Generation 35+ in Ost und West, die sich fragt, wie die Jahre des Umbruchs eine Beate Zschäpe und einen Uwe Mundlos hervorbringen konnten: Jugendliche auf der Suche nach einfachen Wahrheiten.«

Und wie kamen Sie auf eine Hauptfigur wie Boi?

»Vor knapp zehn Jahren hatte ich in einem Club ein sehr hartes Sparring mit einem jungen Mann von schätzungsweise achtzehn Jahren. Jedenfalls hielt ich ihn dafür. Bis mir jemand schonend auseinandersetzte, dass ich mich gerade mit der härtesten Türsteherin eines Berliner Clubs geboxt hatte …«

Zu Eike Bornemann:

Eike Bornemann, 1973 bei (Ost-)Berlin geboren, wuchs in Brandenburg, Mecklenburg und Thüringen auf. Er studierte Bibliothekswesen, schnupperte an der Filmwissenschaft und arbeitete in diversen Berufen. Sein Hobby ist Boxen. Er schreibt und publiziert seit Jahren, war Preisträger des 13. Literatur-Forums Hessen-Thüringen, 1997 sowie 1998 im Finale des Open-Mike (LiteraturWERKstatt Berlin).

 

HIER bestellen!

ISBN 978-3-89741-388-7

Paperback, 242 Seiten

13,95 € (D), 14,40 € (A), ca. 14,00 SFr



Druckfrisch: »Zu keiner anderen Zeit« von Barbara Martina Strebel

August 1912. Helena Schmitz, Tochter einer reichen amerikanischen Unternehmerfamilie, trifft in Wien ein, der Stadt ihrer Vorfahren. Was als Abschluss ihrer Bildungsreise durch die Alte Welt gedacht war, führt die junge Frau in tiefe Wirrnisse, am Ende aber auch zu sich selbst. Der Erste Weltkrieg zerreißt das Leben. Als Helena vor der Aufgabe steht, das Landgut ihres Soldatengatten zu verwalten, findet sie eine ungeahnte Stütze, ja, eine unverhoffte Liebe an ihrer Seite. Doch sie muss erst nach Amerika und dann zurück nach Europa fliehen, bis sie zu einer »neuen Frau« der zwanziger Jahre werden kann …

 

Barbara Martina Strebel erzählt mitreißend und perspektivenreich von den historischen Bruchlinien zwischen Alter und Neuer Welt, Liebe und Krieg, scheiternden Helden und lebensmutigen Frauen.

 

LESEPROBE

 

Zu Barbara Martina Strebel:

Die Autorin ist am Zürichsee geboren und aufgewachsen. Sie hat Geschichte und Philosophie studiert und war in der Entwicklungszusammenarbeit tätig. »Der Weg ins Paradies ist keine Asphaltstrasse« (Orell Füssli 2007) schildert ihren Einsatz für Caritas Schweiz in Äthiopien. Seit 2009 arbeitet die Zürcherin als Kommunikationsfachfrau. »Zu keiner anderen Zeit« ist ihr erster Roman.

HIER bestellen!

ISBN 978-3-89741-391-7

Paperback, 615 Seiten

22,00 € (D), 22,70 € (A), ca. 20,00 SFr



Jetzt erhältlich: »Das Bedingungslose Grundeinkommen«

Es ist allerhöchste Zeit, die öffentliche Diskussion über das Thema ›Arbeit‹ voranzutreiben. Arbeit ist mehr als Erwerbsarbeit, Wirtschaft mehr als Zahlen und Bilanzen. Feministische Ökonomiekritik führt diese Debatte seit langem – auch vor dem Hintergrund, dass Menschen in Abhängigkeit voneinander leben. Für ein gutes Leben brauchen sie die soziale Garantie einer ausreichenden Absicherung der Existenz und Ermöglichung der gesellschaftlichen Teilhabe.

 

Das Bedingungslose Grundeinkommen kann ein Schritt in die richtige Richtung sein – allerdings nur, wenn feministische und postpatriarchale Perspektiven mitgedacht werden: Das Grundeinkommen muss eingebettet sein in ein auf Care zentriertes ökonomisches Konzept.

 

Zu den HerausgeberInnen:

 

Ronald Blaschke, Diplom-Philosoph, Diplom-Pädagoge, engagiert in der Grundeinkommensbewegung seit 2004. Mitgründer des Netzwerks »Grundeinkommen«, der Bundesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen in und bei der Partei DIE LINKE und des Netzwerks »Unconditional Basic Income Europe«. Mitherausgeber mehrerer Bücher zum Grundeinkommen, publiziert u.a. zu den Themen Armut, Grundeinkommen, Postwachstumsgesellschaft.

 

Ina Praetorius lebt in der Schweiz. Sie ist freie Autorin und Referentin u. a. zu theologischen und postpatriarchalen Themen, feministischer Ethik und Grundeinkommen.

 

Antje Schrupp ist Redakteurin des »Evangelischen Frankfurt« und des Internetforums »Beziehungsweise Weiterdenken« sowie Autorin und Referentin zu Fragen der Philosophie, Feminismus, Religionen und Weltanschauungen, Geschichte des Sozialismus.

HIER bestellen!

ISBN 978-3-89741-394-8

Paperback, ca. 180 Seiten

14,95 € (D), 15,40 € (A), ca. 14,00 SFr



Jetzt erhältlich: »Vote for Victoria!«

»Das wilde Leben von Amerikas erster Präsidentschaftskandidatin Victoria Woodhull (1838-1927)«, geschrieben von Antje Schrupp.

Über Hillary Clintons Vorgängerin darf man eines zweifelsfrei sagen: Sie stammte nicht aus dem politischen Establishment. Vielmehr stammte sie aus der Gosse: Victoria Woodhulls Familie war ein vagabundierender Klan, der sich mit Quacksalberei über Wasser hielt und

seine Töchter anschaffen schickte. Die hübsche junge Frau mit dem scharfen Verstand schlug selbst daraus Kapital. Bald war sie eine der schillerndsten Figuren im New Yorker Rotlichtmilieu. Als ein Kunde ihr Kursmanipulationen verriet, kaufte sie Börsenaktien – und wurde über Nacht reich. Doch Victoria wollte mehr: Sie wurde die erste Brokerin der Wall Street. Sie war Sozialistin, Feministin, Verlegerin, schrieb über Politik, Sex und Freie Liebe. 1872 kandidierte VictoriaWoodhull als erste Frau für das Amt des amerikanischen Präsidenten – knapp fünfzig Jahre vor Einführung des Frauenwahlrechts! Sie war eben eine, die fand, Frauen sollten nicht lange fragen, was sie dürfen, sondern tun, was der Freiheit dient. Antje Schrupps mitreißende Biografie präsentiert eine der faszinierendsten Frauenfiguren, die die Geschichte uns bislang vorenthalten hat! Unbedingt lesen!

Pressestimmen:

»Vorzügliches Buch« – Uwe Schmitt (DIE WELT)

»Spannend geschrieben, faszinierend, informativ« – Pike Biermann (Deutschlandradio Kultur)

Zu Antje Schrupp:

Antje Schrupp ist Redakteurin des Evangelischen Frankfurt und des Internetforums Beziehungsweise Weiterdenken sowie Autorin und Referentin zu Fragen der Philosophie, Feminismus, Religionen und Weltanschauungen, Geschichte des Sozialismus.

 

HIER bestellen!

ISBN 978-3-89741-393-1

Paperback, ca. 144 Seiten

12,95 € (D), 13,40 € (A), 12,00 SFr



Digitale Schmöker für den Urlaub

Ob es nun regnet oder die Sonne scheint: Urlaubszeit ist Lesezeit – und deshalb sind nun gleich zwei Lieblingsbücher als eBooks erhältlich:

»Julia und Satine« von Daniela Schenk

Inselferien. Sonnenstrand. Hier entspannt Julia sich von ihrem Exgatten, soweit ihre beiden Töchter und die exzentrische Herzensfreundin Berthe das zulassen. Dort drüben versucht Satine zu vergessen, dass ihre Geliebte soeben einen Mann geheiratet hat. Ein herzerfrischendes, lebensprall lakonisches Buch über zwei Frauen, die das Glück haben, zu bekommen, was sie nie gewollt haben: die jeweils andere. Mehr
309 Seiten |ISBN 3-89741-983-4 | 14,95 €

»Vesna« von Carolin Schairer

Elisa steht vor dem Nichts. Ihr Lebenspartner, mit dem sie im italienischen Süden lebte, hat sich umgebracht – oder war gar die Mafia im Spiel? Hals über Kopf flieht Elisa aus ihrer Wahlheimat Italien zurück nach Wien. Dort, in der Stadt ihrer Kindheit, will sie mit ihrer fünfjährigen Tochter Lilly ein neues Leben beginnen. Doch schon im Flieger beginnt der Ärger … Mehr

 

250 Seiten | ISBN 978-3-89741-982-7 | 14,95 €

»Luftsprünge und Lebenswurzeln«

»Luftsprünge und Lebenswurzeln. Meine interkulturellen Wege« von Béatrice Hecht-El Minshawi.

Diese Autobiografie schöpft aus einem lebenslangen Engagement für kulturelle Vielfalt und interkulturelle Beziehungen, internationale Lebensräume und Welterfahrung. Doch blickt die Autorin auch zurück auf die eigenen Wurzeln: Nach durchstandener familiärer Not nahm sie als Vierzehnjährige ihr Leben in die Hand, wurde Krankenschwester, arbeitete in Vietnam, Kambodscha und Thailand.

 

Nach dem Studium führten Béatrice Hecht-El Minshawis Lebenswege sie nach Indien und Afghanistan, Arabien und Ägypten, später – als Trainerin, Fach- und Führungskraft internationaler Projekte – in die USA, nach Kanada und Australien. Auch privat blieb sie eine passionierte Reisende, besuchte Neuseeland, Südafrika und die Südsee und unternahm Streifzüge durch Europa … Über berufliche und private Erfahrungen hinaus reflektiert dieses Buch das Reisen an sich, bietet eine Art »Gebrauchsanweisung der Weltkulturen« und zahlreiche Anregungen zum Leben und Arbeiten in internationalen Zusammenhängen.

 

Die globalisierte Welt – Kaleidoskop oder nicht doch eher Einheitsbrei, Frau Dr. Hecht-El Minshawi?

Ich hatte mir die asiatische, arabische, afrikanische, amerikanische Kultur ebenso wie die ozeanische auf der anderen Seite der Welt immer als je Eigenes vorgestellt. Doch sobald ich unterwegs war, merkte ich, wie europäische Kolonialmächte, Missionare, Entwicklungsexperten, Kriegstreiber über Jahrhunderte hinweg ihr Netz über den Globus und über andere Kulturen gespannt haben. Europäische Werte und Normen, Denken und Verhalten waren schon immer global … Umgekehrt bin ich überhaupt erst durch die mein eigenes Leben begleitende zunehmende Internationalisierung der Welt darauf neugierig geworden, woher ich selbst stamme, wie ich lebe, was mir wichtig ist und was mir Heimat bedeutet und bietet. Um diesen Fragen nachzugehen, bin ich wiederum sehr viel gereist – und habe eine überaus faszinierende interkulturelle Unterschiedlichkeit erfahren.

Zu Béatrice Hecht-El Minshawi:

Die Expertin für internationale und interkulturelle Beziehungen hat seit mehr als vierzig Jahren als interkulturelle Trainerin die Anforderungen eines internationalen Miteinanders im Blick. Sie ist Autorin diverser Publikationen zu Ländern und Kulturräumen und über verschiedene Themen der Interkulturellen und Diversity-Kompetenz.

 

ISBN 978-3-89741-384-9

Paperback, ca. 320 Seiten

24,95 € (D), 25,70 € (A), 35,90 SFr



Wir stellen vor: »Gretchentragödien«

»Gretchentragödien. Kindsmörderinnen im 19. Jahrhundert« von Marita Metz-Becker

Eine Kultur- und Mentalitätsgeschichte des Kindsmordes im 19. Jahrhundert destillierte Marita Metz-Becker aus historischen hessischen Prozessakten. Ihre Analyse dieser Zeitdokumente vermittelt tiefe Einsichten in den Alltag und die Lebenswelten unterer Bevölkerungsschichten, insbesondere lediger Dienstmägde, die, ungewollt schwanger, offenbar keinen anderen Ausweg sahen, als das Neugeborene nach der Geburt zu töten und wegzuschaffen. Nicht selten starb die überführte Kindsmörderin – obgleich nicht zum Tode verurteilt – einsam in der Haft. Die Akten lassen deutlich werden, dass sie im Vorfeld der Tat nicht allein stand: Sie zeigen, wie das Umfeld – Partner, Nachbarn, Dienstherrschaft, Personal, Gesinde – die ungewollte Schwangerschaft miterlebte und deutete und wie Macht und Ohnmacht in den alltäglichen Interaktionen zur Verleugnung, Verdrängung und schließlich zur Tat selbst führten. Die Rolle der Medizin und der Justiz wird dabei ebenso erkennbar wie die der Kirche und der örtlichen Obrigkeiten.

 

Frau Prof. Metz-Becker, was hat Sie an Kindsmörderinnen so fasziniert?

Als ich im Staatsarchiv Marburg historische Prozess-akten zu Kindstötung sichtete, war ich nicht nur über die Anzahl erstaunt – immerhin rund hundert Fälle aus der Zeit von 1770 bis 1870 –, sondern auch über die Detailliertheit der Dokumente. Viele haben den erstaunlichen Umfang von über 300 Seiten, in denen die alltäglichen Lebenswelten der Täterinnen sich wie in einem Brennglas widerspiegeln: Ihre familiäre und soziale Situation, ihre psychische und physische Verfassung, ihre schulische Bildung, das Verhältnis zur Dienstherrschaft, zu den anderen Dienstboten, der Nachbarschaft und weiteren Personen im unmittelbaren Lebensumfeld, wie Lehrer, Pfarrer, Geschäftsleute, Händler, Handwerker, Hebammen und Ärzte, deren Aussagen protokolliert sind. Auch der Stand der Medizin geht aus den Quellen hervor: akribisch geführte Sektionsprotokolle des Kinderleichnams finden sich in fast jeder Akte, außerdem die Ergebnisse der ärztlichen Untersuchung der Täterin nach der stattgefundenen Geburt. Die Rechtslage wird demonstriert, fast immer sind die anwaltlichen Plädoyers enthalten, sind die Paragraphen erläutert, auf die sich das Gericht bezieht. Die Urteilsbegründung, Begnadigungsgesuche, Revisionen und höchstrichterliche Entscheidungen sind Aktenbestandteile, die eine ebenso beredte Sprache sprechen wie die Denunziation. Die Akten erlauben damit vielfältige und auch erschütternde Einblicke in den Alltag der damaligen Gesellschaft.

Zu Marita Metz-Becker:

Die Professorin der Philipps-Universität Marburg, forscht zu Orts- und Regionalgeschichte, Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts, betreibt außerdem Biografien-, Medikalkultur-, Frauen- und Geschlechterforschung. Sie ist Mitglied im ›Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung‹ der Philipps-Universität Marburg, wissenschaftliches Mitglied der Historischen Kommission Hessen, Trägerin des Otto-Ubbelohde-Preises, des »Marburger Stadtsiegels« und des Frauenförderpreises der Philipps-Universität Marburg. Bei HELMER publizierte sie bisher: »Luise Berthold. Erlebtes und Erkämpftes«.

HIER bestellen!

ISBN 978-3-89741-383-2

Paperback, 252 Seiten

19,95 € (D), 20,60 € (A), 28,50 SFr



Neu: »Alles was ich muss ist weg«

Reiseroman mit Burnout

Und dann ist Schluss. Suza funktioniert nicht mehr. Ihr Hirn kann nicht länger verarbeiten, was die Augen sehen und was die Ohren hören. Diagnose: Burnout! Doch Suza wäre nicht Suza, wenn sie nicht einen ganz eigenen Weg fände, sich selbst aus der Misere zu ziehen. Zwangstöpfern in einer Klinik ist keine Alternative, denn das Problem ist das Müssen. Suza will einfach eine Auszeit vom Müssen haben. Kurzerhand setzt sie sich ins Auto und begibt sich auf eine Reise, um »über den Berg« zu kommen: ins geheimnisvolle Süddeutschland. Versprechen Orte wie Heidelberg, Rothenburg oder zumindest Neuschwanstein nicht Heilung?! Unterwegs begegnet Suza nicht nur Massen von Japanern und Amerikanern, einem kranken Eichhörnchen und zwei Siebenschläfern, sondern auch ihrer inneren Stimme. Sie gibt ihr den Namen Walburg und philosophiert mit ihr über das Leben, die Liebe und die unbewiesenen Vorzüge des hohen Nordens.


Zu Maren Elbrechtz:

Die gebürtige Mülheimerin studierte Film- und Medienwissenschaften und arbeitet seit 2000 in der Filmbranche als Producer, Script Editor und im Development. Seit 2009 ist sie selbständig und lebt als Script Consultant, Hochschuldozentin und Autorin in Köln. Ihr Erstling »Motten tragen keinen Helm. Roman übers Verlassenwerden« erschien 2015 bei HELMER.


ISBN 978-3-89741-381-8

Paperback, ca. 256 Seiten

14,95 € (D), 15,40 € (A), 21,90 SFr

 

Auch als eBook erhältlich.

Hier bestellen!



Vorschau aufs Herbstprogramm 2016

Gerade sind unsere neuen Frühjahrsbücher aus der Druckerei angekommen und schon stellen wir die neue Vorschau auf das Herbstprogramm vor :o) Hier können Sie gleich reinblättern und in Ruhe durchschmökern. Ein kleiner Einblick vorweg:

Amerika wählt. »Vote for Victoria!« von ANTJE SCHRUPP erzählt das unglaubliche Leben der ersten amerikanischen Präsidentschaftskandidatin: Victoria Woodhull (1838–1927) kam – anders als heutzutage Hillary Clinton – nicht aus dem politischen Establishment, sondern aus der Gosse. Dennoch schaffte sie es, reich zu werden und großen politischen Einfluss zu erlangen …

 

Es ist Zeit, über Renten und Versorgung zu reden. Das machen die Herausgeber_innen Roland BLASCHKE, Ina PRAETORIUS und Antje SCHRUPP mit ihrem Buch »Das Bedingungslose Grundeinkommen«.

 

VENEDA MÜHLENBRINKs neuer Roman erzählt von zwei außergewöhnlichen Buchhändlerinnen: Sylvia Beach und Adrienne Monnier prägten die rege Literaturszene im Paris der 20er Jahre, von Monnier »Odéonia« genannt.


BARBARA MARTINA STREBEL legt Ihnen mit ihrem historischen Roman »Zu keiner anderen Zeit« die Geschichte zwischen den Weltkriegen zu Füßen. Die reiche Amerikanerin Helena Schmitz reist nach Wien, wo sie alsbald einen feschen Leutnant heiratet. Das war's aber auch schon mit dem romantischen Klischee, denn der Krieg stellt Helena vor eine Zerreißprobe – auch ihrer Gefühle.

 

»Frischer Wind am Wolfgangsee« von CAROLIN SCHAIRER erscheint pünktlich zum Oktoberfest, mit Vanessa, die – stilecht im Dirndl – für ihr Lebens- und Liebesglück durchaus auch gegen konservative Traditionen kämpft.

Außerdem erwarten Sie im Herbst gleich zwei neue CRiMiNAs:

»Zeit der Diebe« von EIKE BORNEMANN erzählt die Geschichte einer streunenden Jugendbande, die in der untergegangenen Welt der Ex-DDR ihre Grenzen testet und sich zu professionellen Dieben entwickelt.

 

»Tödliche Verstrickungen« von CAROLIN SCHAIRER ist der Fortsetzungsroman von »Todesursache: Ungeklärt«: Pünktlich zum Schulanfang wird eine Bank überfallen ... und bald geschieht sogar ein Mord. Die Landärztin Gesine wird in den Fall involviert, obwohl sie mit einer brüchigen Beziehung und der mysteriösen Erkrankung eines kleinen Patienten schon genug um die Ohren hat. 


Knarrenfrauen – Ein Fall für die unwiderstehliche April Pallas

Kackenschotter!!

Mitglieder eines Schweizer Reichenklubs wurden bestohlen, nun soll April Pallas den Dieb finden. Kein Problem für die markige, Motorrad fahrende Detektivin, die sich bisher um Seitensprünge, Ausreißer und verlorene Hunde zu kümmern hatte: April kann Kung Fu, fühlt sich als eine Brucie Lee und legt ihre Gegenüber (bevorzugt Frauen) ganz ohne Waffe flach. – Doch dann gibt es Tote unter den beklauten Reichen. Geheimpapiere tauchen auf, eine maskierte Frau fällt vom Himmel und die liebenswert schrullige Ermittlerin hat es nicht nur mit einer Meisterdiebin der Extraklasse, sondern mit Frauenhandel und übelsten Verbrechen zu tun.


Zur Autorin:

Die Berner Autorin und Buchhändlerin wünschte sich als Kind eine Knarre, aber die Eltern waren Pazifisten. Mit ihrem Krimi gibt sie dem Traum von der Revolverheldin nun Leine: Eine der Hauptfiguren darf schießen – und erweist sich am Abzug als herzlich unbegabt. Die »Knarrenfrauen« sind Daniela Schenks sechstes Buch: Ihrem Romanerfolg »Julia und Satine« folgten u.a. »Diejenige welche« und der All-Age-Roman »Brennnesseljahre« (alle HELMER).


ISBN 978-3-89741-380-1

Paperback, ca. 336 Seiten

17,95 € (D), 18,50 € (A), 25,90 SFr

Erscheint: April 2016 WG: 1121

 

Auch als eBook erhältlich.

Hier bestellen!



Care & mehr

Unsere neuen Bücher zum Thema CARE

aus der Reihe »Konzepte/Materialien«

ISBN 978-3-89741-386-3

Paperback, 197 Seiten

19,95 €

HIER bestellen!

Wie könnte ein neues Wirtschaftssystem aussehen und (in den Worten des Zukunftsforschers Jeremy Rifkin) die ökonomische Weltbühne betreten?

Prinzipien für ein neues Wirtschaftssystem zu erfinden ist keine reine Frage der Theorie, denn sie zeichnen sich bereits ab in den praktischen Ansätzen anderen Wirtschaftens, bei sozialen Bewegungen, in technischen Entwicklungen und im Alltag von immer mehr Menschen. Wesentlich in all dem ist der Begriff ›Commons‹. Damit wird Eigentum, das auf Ausschluss beruht, durch Besitz ersetzt: Es zählt, wer etwas tatsächlich braucht und gebraucht. Eine »Ecommony« (im Wortspiel mit Economy) befreit unsere Lust und unser Bedürfnis, uns in dieser Welt vielfältig zu betätigen. Statt in strukturellem Hass zueinander agieren zu müssen, könnten wir unser Leben an gemeinschaftlicher Fürsorge (›Care‹) orientieren und als Miteinander gestalten.


 Zwei Jahre lang begleitete Sigrun Preissing zwei alternative Projekte, in denen Menschen gemeinsam wirtschaften, ohne miteinander äquivalent zu tauschen, also abzurechnen. Geben und Nehmen zu trennen, so zeigt ihre Ethnographie anschaulich, verändert die Vorstellung von Wert wie auch die Wahrnehmung von sich selbst und den Beziehungen zur verdinglichten Mitwelt.

ISBN 978-3-89741-385-6

Paperback, 427 Seiten

34,95 €

HIER bestellen!



BUNDESGERICHTSHOF SCHIESST AUF VERLAGE

und trifft die gesamte Buchkultur

Der Bundesgerichtshof hat am 21. April 2016 entschieden, dass die Verwertungsgesellschaft Wort keine Einnahmen aus Urheberrechten mehr pauschal an die Verlage auszahlen darf. Die Tantiemen stünden allein den Autoren zu. Damit sind Rückzahlungsansprüche an die Verlage zu befürchten.

 

Was als autor*innenfreundliche Entscheidung (miss)verstanden werden kann, wendet sich in Wahrheit auch gegen die Autor*innen. Denn durch die BGH-Entscheidung werden viele Verlage an die Grenzen der Rentabilität gebracht. Insolvente Verlage nutzen aber niemandem. Fallen die Verlage, fällt auch die Vermittlungsinstanz und Pufferzone zwischen der Autorschaft und Internetplayern mit historisch noch nie da gewesener Verwertungsbrutalität wie Google, Amazon und Co. Diese werden den dann vereinzelt agierenden Autor*innen künftig erst einmal richtig zeigen, wo es langgeht. Was da noch an Honoraren oder Unterstützung oder gar Autor*innenfreundlichkeit bleibt, steht in den Sternen ...

                        

Die VG Wort-Tantiemen machen bei Verlagen je nach Programm zweistellige Gewinnanteile aus. Das sind selbst bei kleineren Verlagen oft Summen im fünfstelligen Bereich. Von 2012 bis 2014 wurden zwar noch Tantiemen an die Verlage ausgeschüttet, allerdings nur unter Vorbehalt. Wenn diese Zahlungen nun zurückgeführt werden müssen - und dies ist zu befürchten -, gefährdet die Rückzahlung das laufende Geschäft. Kaum ein Verlag hat die Tantiemen der letzten Jahre auf einem Konto geparkt, sondern sie notwendigerweise in die Produktion fließen lassen, die anders im bisherigen Maße und angesichts der Härten des Buchmarktes gar nicht finanzierbar gewesen wäre.

 

Sollten die Verlage künftig keine Tantiemen mehr bekommen, sieht es schlimm aus - und zwar auch für Autor*innen. Denn Verlage investierten hohe Summen in deren Werke - unter anderem für Lektorate, Vertrieb oder Marketing. Sie bauen zudem neue Autor*innen auf und bündeln Aktivitäten, die diese für sich allein nicht auf die Beine bekämen, schon mangels Erfahrung.

 

Die BGH-Entscheidung ist fatal. Sie zerstört das bestehende und bewährte Gefüge, das besonders in Deutschland eine einzigartige Buchkultur hervorgebracht und überhaupt ermöglicht hat. Sie gefährdet auch das wesentliche Verhältnis zwischen Verlagen und Autor*innen als das eines vertrauensvollen Miteinanders. Ja, wir Verlage brauchen Autor*innen – Autor*innen brauchen aber auch uns Verlage. Ein paar Euro mehr von der VG Wort hilft der Autorschaft am Ende nicht, wenn die Verlage keine wirtschaftliche Kraft mehr haben, sich so um Manuskripte zu kümmern, wie ein professionelles Textniveau dies erfordert – und hier rede ich nur vom Bereich Lektorat. Wenn Bücher an Qualität verlieren, wenn das bisherige Marktgefüge torpediert wird und am Ende Autor*innen vereinzelt Verwertungsgiganten gegenüberstehen, verlieren alle Büchermenschen. Die Gewinner werden andere sein ...


Die Sterne vom Himmel holen

Carolin Schairers neuer Liebesroman

Paulina ringt mit sich und dem Leben. Sie ist Mitte zwanzig und noch immer in Ausbildung. Da verliert sie obendrein ihren Brotjob und im Häuschen ihrer Großmutter streikt die Heizung … In der Not nimmt die junge Frau einen Job als Escort Girl an. Sex verkaufen ist für sie tabu – aber warum nicht mit einer Kundin gegen Bezahlung nett ausgehen?

Facettenreich erzählt Carolin Schairer von der ungewöhlichen Begegnung zweier Frauen, die beide eine geheimnisvolle Vergangenheit besitzen.


Zur Autorin:

Die Diplom-Journalistin arbeitete u.a. in der Medienbeobachtung, Markt- und Meinungsforschung und in der PR eines Großunternehmens. Sie lebt in Wien. Seit 2008 erschienen kontinuierlich zehn Romane und Krimis im Helmer Verlag, darunter »Ellen«, »Die Spitzenkandidatin« und zuletzt »Vesna«. Im Herbst 2015 folgte der Kriminalroman »In jener Nacht«.


Hier bestellen!

ISBN 978-3-89741-385-6

Paperback, ca. 204 Seiten

13,95 € (D), 14,40 € (A), 20,50 SFr

Auch als eBook erhältlich.


Internationaler Weltfrauentag

WAS IST UNS EIN FRAUENTAG? Wir brauchen 366 - mindestens!!! Na denn mal weiter ... damit's vorangeht!
Herzlichste Grüße zum 8. März, ULRIKE HELMER


Lesen – immer und überall!

Unsere neuen eBooks

 

Wie bereits angekündigt, wird unser eBook-Programm dieses Jahr stark ausgebaut.

 

Bereits kurz vor Weihnachten konnten wir Viele mit der digitalen Version von Carolin Schairers Erfolgsroman »Ellen« beglücken.


Jetzt folgen die belletristischen Titel aus dem Herbstprogramm 2015: Der All-Age Roman »Anders geht immer« von Mirjam Müntefering, der CRiMiNA Roman »In jener Nacht« von Carolin Schairer und Julia Dankers »Herztour« können ab sofort als elektronisches Buch auf jeden Roadtrip mitgenommen werden!

Auch Daniela Schenks wunderbarer Liebesroman »Diejenige welche« ist nun als eBook erhältlich.


Bestellen können Sie unser eBooks über Ihre Lieblingsbuchhandlung und/oder über eine von unseren Lieblingsbuchhandlungen. Hier ist eine kleine Auswahl:

 

 

Sie kaufen elektronische Bücher woanders? Geht auch. Egal wo Sie eBooks bestellen: Unsere Titel sind in über 100 Internet-eBookshops vertreten. Suchen Sie einfach mal in Ihrem …


Die erste Professorin

Luise Berthold (1891–1983)
Zum 125. Geburtstag

der ersten Professorin der Uni Marburg

 

 

 

Die mit vielen Preisen ausgezeichnete Sprachwissenschaftlerin Luise Berthold war die erste – und über 22 Jahre hinweg auch einzige! – Professorin der Philipps-Universität Marburg. In ihrer frisch neuaufgelegten Autobiografie »Erlebtes und Erkämpftes« beschreibt sie ihren Weg als Pionierin der Alma Mater.

Nachdem 1908 das Frauenstudium eingeführt wurde, gehörte die am 27.01.1891 geborene Luise Berthold zu den ersten Studentinnen Deutschlands, zählte zu den ersten Frauen, die an deutschen Hochschulen promoviert wurden, und avancierte nach Einführung des Habilitationsrechts für Frauen zur Professorin. Ihre von der Marburger Professorin Marita Metz-Becker herausgegebene Autobiografie bietet ein wichtiges und sprechendes Zeitzeugnis.

 


Vorschau aufs Frühjahrsprogramm 2016

Juhuuu!! Die Vorschau für die neuen Bücher im Frühjahr 2016 ist da!

Hier können Sie gleich reinblättern und durchschmökern.

Wie immer beinhaltet die Verlagsvorschau alle wichtigen Informationen zu den Neuerscheinungen mit unterhaltsamen Leseproben.

 

Erhellend sind auch die Interviews mit den Frauen hinter den Büchern: So erzählt Carolin Schairer, dass ihre Hexengeschichten schreibende Großmutter ihr zum Schreiben verholfen hat, Maren Elbrechtz gesteht, dass bereits ihr Deutschlehrer ganz begeistert von ihrem ironisch-komischen Schreibstil war und Daniela Schenk gibt zu, dass sie nie einen Krimi geschrieben hätte, wäre da nicht ihre Verlegerin ...



Wir bloggen jetzt!

Aktuelle Neuigkeiten zu Verlag, Veranstaltungen unserer AutorInnen und der Buchbranche stellen wir ab sofort regelmäßig in unserem Blog vor.

Außerdem laden unsere Autorinnen Mirjam Müntefering, Julia Dankers und Elke Amberg zu vorweihnachtlichen Lesungen ihrer aktuellen Bücher ein. Mehr dazu in unseren Veranstaltungen.


Buch-Foto-Aktion am 14. November: Um 11.00 Uhr

Buch-Foto-Aktion am 14. November: Um 11.00 Uhr erwarten die Buchhandlungen zahllose Kundschaft, die sich gutgelaunt und fröhlich mit ihrem Lieblingsbuch (samt BuchhändlerInnen) fotografieren lässt. Diese Fotos posten alle gegen 11.05 Uhr unter dem Hashtag #unabhängigerbuchhandel – und machen so auf die bundesweite Aktion aufmerksam.

 Eine Woche lang – vom 14. bis 22. November 2015 – zeigt die Woche unabhängiger Buchhandlungen (WUB) über 130 Bücher-Oasen buchstäblich von ihren schönsten Seiten!


Ab dann zündet ein Feuerwerk von Aktivitäten in unzähligen kleinen oder größeren, immer inhabergeführten, unabhängigen Buchhandlungen – bis zum 22. November 2015.

Mehr über die Aktion unter: wub-event.de


Das Frühjahrsprogramm

... ist schon in Vorbereitung, noch ehe der erste Weihnachtskeks verknuspert ist!

So viel sei versprochen: Es wird wieder eine bunte Mischung aus Romanen, Krimis, Sach- und Fachbüchern. Oder in Themen ausgedrückt:

  • »Burn-out« – so tragikomisch, wie nur Maren Elbrechtz darüber schreiben kann.
  • »Escort-Service« – diesem literarischen Novum nähert sich Carolin Schairer.
  • »Brucie Lee« – so superstark kann sich nur eine Krimi-Heldin von Daniela Schenk fühlen!

Im wissenschaftlichen Programm wird Fachliteratur zu »Freiheit«, »Care Economy« und anderen aktuellen Themen erscheinen.


Frankfurter Buchmesse 2015

Die Frankfurter Buchmesse 2015 war nicht nur schön, sondern auch politisch und inspirierend! Wir freuen uns, dass wir an diesem anregenden internationalen Event zum 25. Mal teilnehmen konnten, und bedanken uns bei der Messeleitung für ihr leckeres Dankeschön in Gestalt einer Sacher-Torte!

Natürlich gab es wieder viele nette Kontakte und Gespräche mit engagierten Menschen aus dem Buchhandel (hier: Veit Georg Schmidt von Buchhandlung LÖWENHERZ in Wien), mit BücherFrauen, Autorinnen, dem buchbegeisterten Messepublikum und last, but not least, Kolleginnen und Kollegen – im nächsten Jahr geht es weiter!