Aktuelles


Alles neu macht der ... April!

Der Umzug ins schöne Roßdorf bei Darmstadt ist gestemmt, die Kisten (größtenteils) ausgepackt!

Wir danken allen fleißigen Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz.

Der Verlag ist nun im Blütenweg 29, 64380 Roßdorf zu finden.

Unsere neue Telefonnummer lautet 06154 / 403 92 8.

 

Neben der neuen Adresse gibt's auch neue Bücher.

Diese sind ab sofort in der Lieblingsbuchhandlung, unserer Website und überall dort, wo es Bücher gibt erhältlich .

Rike Feldhoff

»Die Schmugglerin«

Der Erste Weltkrieg ist vorbei, der Kampf ums Überleben geht weiter – erst recht für die Frauen. In den Alpen schmuggelt die junge Maria Voigt auf einsamen Pässen zwischen Österreich und Italien. Mit dem Schwarzhandel versorgt sie die Familie und wird dabei immer selbstbewusster. Als zur Wiederbelebung des Fremdenverkehrs ein Theater-Ensemble ins Dorf geholt wird, freundet sich Maria mit Schauspielerin Loni an und überschreitet bald nicht mehr nur als Schmugglerin Grenzen.

 

 

Leseprobe | Paperback | 358 Seiten | ISBN 978-3-89741-409-9 | 20,00 €

Auch als eBook erhältlich

Trix Niederhauser

»Schwimmende Schmetterlinge«

Toni steht auf veganes Essen und Heavy Metal. Im Job und in der Liebe ist für die engagierte Journalistin gerade alles im Umbruch. Gleich am ersten Arbeitstag gibt es in der neuen Redaktion eine böse Überraschung. Zum Glück sind dort aber so nette Leute wie Kollegin und Tierschützerin Julia … Eben die staunt schon bald: Woher kommt dieses Falterflattern in ihrem Bauch, immer wenn sie Toni sieht?

 

 

 

Leseprobe | Paperback | 299 Seiten | ISBN 978-3-89741-410-5 | 17,00 €

Auch als eBook erhältlich

 

Sonja Steinert

»Der Seerosencode«

Was verbindet einen korrupten Juristen, einen bissigen Kritiker und einen Chefbiologen – außer der Wasserblume am Fundort ihrer Leichen? Das Team des Berliner LK1 steht vor einem Rätsel.

Seine tastenden Ermittlungen führen ins Dickicht der Lebenslügen: Wie weit passe ich mich an, um geliebt zu werden? Wo beginnt die Selbstaufgabe? Fragen, wie sie durchaus auch im Alltag der Hauptkommissarin Judith Rabe und ihrer beiden Kollegen eine Rolle spielen …

 

 

Leseprobe | Paperback | 215 Seiten | ISBN 978-3-89741-412-9 | 13,00 € 

Auch als eBook erhältlich


Das war die Leipziger Buchmesse 2018

Perfektes Lese-Wetter in Leipzig! Insgesamt 197.000 Besucher*innen trotzten Kälte und Schnee und strömten vom 15. bis 18. März in die Messehallen.

 

Die Buchmesse als Ort der politischen Debatte: Die Veranstaltungen des Aktionsbündnisses #verlagegegenrechts waren sehr gut besucht – es wurde unter anderem über LGBTIQ-Rechte, die Funktion von Antifeminismus in der Rechten und Meinungsfreiheit als Kampfbegriff diskutiert (Pressemitteilung).

 

Die vier Messetage waren prallvoll mit Kontakten, Treffen, inspirierenden Eindrücken, mit vielen Kontakten zu Autor*innen,  Presse- und Büchermenschen und Kolleg*innen.

Unser Stand auf der Leipziger Buchmesse 2018
Unser Stand auf der Leipziger Buchmesse 2018

Veranstaltungen

Am Messe-Freitag las Antje Wagner gleich zwei Mal vor gebannt lauschendem Publikum aus ihrem Thriller »Schattengesicht«: am Mittag auf der Leseinsel der Jungen Verlage und am Abend im Rahmen von "Leipzig liest" im Kultur Café Kune. Nach der Abend-Lesung gab es noch supernette Gespräche mit Autorin und dem Publikum.

 

Kultur Café Kune, Teil II: Am Samstag las Eike Bornemann aus seinem Abenteuer-Krimi »Im Schatzfieber«. Schatzfieber herrschte nach der Lesung auch im Publikum: Alle wollten wissen, wie die Suche nach der Beute der Gebrüder Sass weiterging!

 

Vielen Dank an Antje Wagner, Eike Bornemann und das wunderbare Team vom Kultur Café Kune!

Autorin und Herausgeberin am Stand

Ulrike Helmer und Mitarbeiterin Sina Hauer freuten sich über den Besuch von Antje Wagner (linkes Foto) sowie Rebecca Beerheide (rechtes Foto), die Herausgeberin des Buches »100 Jahre Frauenwahlrecht«.

Preisverleihungen

Verleihung des Kurt-Wolff-Preises 2018
Verleihung des Kurt-Wolff-Preises 2018

Der Elfenbein Verlag erhält den Kurt-Wolff-Preis 2018, die Edition Rugerup freut sich über den Förderpreis. 

Wir gratulieren herzlichst!

 

Esther Kinsky (Belletristik), Karl Schloegel (Sachbuch/Essayistik) sowie Sabine Stöhr und Juri Durkot (Übersetzung) haben den 14. Preis der Leipziger Buchmesse erhalten.

Herzlichen Glückwunsch!

Weitere Impressionen


Internationaler Weltfrauentag 2018

Frauenrechte sind Menschenrechte. Darum verlegen wir Bücher FÜR mehr GeschlechterDemokratie.

Die Welt ist nur so gut wie die Lebensbedingungen, die sich in ihr bieten – auch und gerade Frauen. Historische Fortschritte sind nicht ein- für allemal und noch lange nicht global gewonnen, sondern sie müssen tagtäglich verteidigt und immer wieder neu erläutert werden. Dafür stehen wir mit unserem Verlagsprogramm.

 

Unsere Buchtipps zum Weltfrauentag

FÜR Wahlrecht und Mitbestimmung!

Isabel Rohner, Rebecca Beerheide

»100 Jahre Frauenwahlrecht«

Im November 1918 erhielten Frauen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht. Was verbinden Frauen hundert Jahre später mit diesem Erfolg?

Die Literaturwissenschaftlerin Isabel Rohner und die Journalistin Rebecca Beerheide haben Frauen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien gefragt.

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Für Informationsrecht!

Andrea Vogelsang

»Die Höhle der Löwin«

Unter dem Pseudonym Andrea Vogelsang erzählte die Ärztin und Mutter Kristina Hänel von ihrer alltäglichen Konfrontation mit dem Leben, Lieben und Leiden schwangerer Frauen. Ihr Buch ist bis heute aktuell. 2017 initiierte sie mit ihrer Kampagne »Informationsrecht für Frauen zum Schwangerschaftsabbruch«
eine bundesweite Debatte über den Paragrafen 219a. Mehr

FÜR (Meinungs-)Freiheit!

Sibylle Plogstedt

»Im Netz der Gedichte«

1968 – das Jahr der Studentenrevolte begann mit dem »Prager Frühling« in der Tschechoslowakei. Doch die Reformversuche der Partei- und Staatsführung endeten schon im August mit dem Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes. Sibylle Plogstedt, als Studentin der Opposition aktiv, wird 1969 von der Staatssicherheit verhaftet. Jahrzehnte später arbeitet sie ihre politische Gefangenschaft auf. Mehr

FÜR gleiche Chancen, bessere Bedingungen und mehr Sichtbarkeit!

Journalistinnenbund e.V.

»Beständig im Wandel«

Der Journalistinnenbund e.V. verfolgt das doppelte Ziel, Frauen sichtbar zu machen und kritisch zu beleuchten, ob und wie über Frauen berichtet wird, denn Qualitätsjournalismus kann dieses Gütesiegel nur beanspruchen, wenn ihm Gendersensibilität selbstverständlich ist. Davon sind Print, Radio, Fernsehen und Online immer noch weit entfernt. Ebenso weit entfernt sind sie von Chancengleichheit für Journalistinnen in Führungspositionen. Mehr

FÜR Frauen als historische Vorbilder!

Antje Schrupp

»Vote for Victoria!«

1872 kandidierte Victoria Woodhull als erste Frau für das Amt des amerikanischen Präsidenten – knapp fünfzig Jahre vor Einführung des Frauenwahlrechts! Sie war eben eine, die fand, Frauen sollten nicht lange fragen, was sie dürfen, sondern tun, was der Freiheit dient. Victoria Woodhull war Sozialistin, Feministin, Verlegerin, schrieb über Politik, Sex und Freie Liebe.

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KulturGutBuch – aus Unabhängigen Verlagen

UNABHÄNGIGE VERLAGE tragen das Kulturgut Buch.

Ihre Leistung ist unterstützenswert und preiswürdig. 

So steht es in der DÜSSELDORFER ERKLÄRUNG DER UNABHÄNGIGEN VERLAGE – Ergebnis einer Arbeitstagung, bei der sich 63 Independent-Verlegerinnen und Verleger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Einladung der Kunststiftung NRW unter dem Motto „Verlegen als künstlerisches Projekt?“ im Februar 2018 in Düsseldorf trafen. Ein wichtiger Schritt, um die Leistung der Unabhängigen künftig stärker sichtbar zu machen.

Gut gelaunte Endredaktion der DÜSSELDORFER ERKLÄRUNG:

Fünffache Frauenpower plus Manneskraft am Laptop. V.l.n.r.: Britta Jürgs (Aviva), Ulrike Helmer (UIrike Helmer Verlag), Frank Niederländer (Re-book marketing), Dr. Ursula Sinnreich (Kunststiftung NRW), Anya Schutzbach (weissbooks) und Inci Bürhaniye (Binooki).

 

Im Wortlaut:

DÜSSELDORFER ERKLÄRUNG UNABHÄNGIGER VERLAGE

 

Präambel


Literatur ist ein förderungswürdiges Kulturgut.

Digitalisierung, Monopolisierungen und der Ausschluss unabhängiger Verlage aus dem Sortiment vieler Buchhandlungen führen dazu, dass die Vielfalt der Verlags- und Literaturszene bedroht ist. Durch die starken Veränderungen im Medienkonsum geht auch die junge Generation zunehmend dem Buch verloren. Hinzu kommt das BGH-Urteil zur VG Wort, das den Wegfall der Ausschüttungen auslöste und zu Rückzahlungsverpflichtungen an die Verwertungsgesellschaften führte.

Die unabhängigen Verlage gewährleisten die künstlerische und thematische Vielfalt unserer kulturellen Landschaft zur Stärkung der Weltoffenheit, Demokratie und Vielheit unserer Gesellschaft.

Wir wollen eine generationen- und schichtenübergreifende Kultur- und Bildungsinitiative anstoßen. Und wir wollen mit unserem verlegerischen Engagement Lesekompetenz und Leselust dieser und kommender Generationen stärken.

 

Was die unabhängigen Verlage auszeichnet:

  • Sie verstehen ihr verlegerisches Tun als künstlerische Leistung.
  • Sie entdecken und fördern Autorinnen und Autoren.
  • Sie entwickeln neue literarische Formen, auch in der Lyrik.
  • Sie bewahren das kulturelle Gedächtnis und das literarische Erbe.
  • Sie ermöglichen den Austausch mit anderen Kulturen und Sprachen und vermitteln Litera- tur auch aus sogenannten „kleinen“ Sprachen.
  • Sie initiieren gesellschaftliche Debatten.
  • Sie stellen sich der digitalen Herausforderung.
  • Sie sind innovativ und entdeckungsfreudig.
  • Sie sind in der Regel inhabergeführt und arbeiten auf eigenes Risiko.

    Die unabhängigen Verlage haben die folgenden Vorschläge erarbeitet und möchten sie in die politische Diskussion einbringen:
    Sie schlagen vor:
    Die Einrichtung eines Preises für unabhängige Verlage analog zum Deutschen Buchhandlungspreis.
    Preiswürdig sind Verlage, die folgende Kriterien erfüllen:
  • Sie sind konzernunabhängig und inhabergeführt.
  • Sie realisieren ein kontinuierliches Verlagsprogramm.
  • Sie zeigen ein erkennbares verlegerisches Profil.
  • Sie verfügen über ein sorgfältiges Lektorat.
  • Sie bieten eine hochwertige Buchausstattung.
  • Sie nutzen professionelle Vertriebswege im analogen und digitalen Bereich.
  • Sie verbürgen sich für eine angemessene Honorierung von Mitarbeiterinnen, Autorinnen und Übersetzerinnen.
Der Preis soll ausschließlich an Verlage vergeben werden, deren Jahresumsatz drei Millionen Euro nicht übersteigt. In der Schweiz und Österreich existiert eine solche Förderung bereits, auch in den skandinavischen Ländern, Großbritannien, Irland und in Frankreich gibt es Förderungen für unabhängige Verlage.

Außerdem wurden die folgenden Vorschläge erarbeitet:

  • eine Sichtbarkeitskampagne für unabhängige Verlage
  • die Sicherung der Bibliodiversität als Grundlage für eine funktionierende demokratische Gesellschaft
  • den Aufbau einer ‚Bundeszentrale für literarische Bildung‘
  • die Installierung eines unabhängigen digitalen Systems als Plattform, um die kulturelle Vielfalt zu erhalten und eine demokratische Wissens- und Informationsgesellschaft zu fördern
  • die Anerkennung von eBooks als Kulturgut
  • die Einrichtung von Austauschforen
  • den Aufbau von Beratungsangeboten und Mentoringprogrammen.
Düsseldorf, den 6.2.2018


Unser herzlicher Dank gilt der Kunststiftung NRW als Veranstalterin, Re-book als organisatorische Begleitung sowie den bundesweit angereisten WUNDERBAREN Kolleginnen und Kollegen aus vielen anderen unabhängigen Verlagen!

 


Der neue CRiMiNA: »Schattengesicht« von Antje Wagner

Mila und Polly – zwei junge Frauen, die auf der Flucht sind. Etwas Rätselhaftes, nicht Greifbares umgibt sie, mehr noch: Bedrohung. Warum ist der Tod ihr ständiger Begleiter? 

Milas Freundschaft zu Polly reicht bis in die Kindheit zurück: Das unglückliche Mädchen, das sich in ein eigenes »Halbreich« flüchtet, findet unter einer Trauerweide am Rande eines Waldsees eine Freundin. Selbst als Mila längst erwachsen ist und eine Lehrerinnenausbildung absolviert, bleibt Polly ihre stete Begleiterin – und unterstützt sie, auch wenn es um den Kampf gegen Ungerechtigkeiten oder um Rache geht …

 

HIER bestellen!

ISBN 978-3-89741-413-6

Paperback, 174 Seiten

12,00 €

Antje Wagner

© Hannes Windrath
© Hannes Windrath

1974 in Wittenberg geboren, schreibt Romane und Erzählungen für Jugendliche und Erwachsene. Sie absolvierte ein Studium der deutschen und amerikanischen Literatur- und Kulturwissenschaften in Potsdam und Manchester. Von 2012 bis 2014 leitete sie das renommierte Schreibzimmer Prosa am Literaturhaus Frankfurt/Main.

Antje Wagners Romane werden in der Presse mit Filmen wie »The Sixth Sense« oder »The Village« verglichen. Eine Kinofilm-Adaption ihres Romanes »Vakuum« ist in Vorbereitung. Die FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG nahm Antje Wagner 2012 in den Kanon der »20 besten deutschsprachigen Autoren unter 40 Jahre« auf.

 

AUSZEICHNUNGEN

— Leipziger Lesekompass der Leipziger Buchmesse und der Stiftung Lesen (für »Vakuum«, 2013)

— ver.di-Literaturpreis (für »Unland«, 2010)

— »Schattengesicht« war »Krimi des Jahres« der Schwulen Buchläden Deutschlands (2010) und »Jugendbuch des Monats« (Juni 2012) von ö1/ORF.

Lesungen mit Antje Wagner

16. März 2018

Leipzig, 14.30 Uhr    Leseinsel Junge Verlage, Halle 5, Stand G200

16. März 2018

Leipzig, 20 Uhr    Kultur Café Kune, Eisenbahnstraße 107


Neues Jahr – neue Bücher!

Wir präsentieren: Unsere Frühjahrsvorschau zum Reinblättern!

Das neue Jahr bringt Titel von Antje Wagner, Rike Feldhoff, Carolin Schairer, Trix Niederhauser, Sonja Steinert und Sibylle Plogstedt.