Barbara Imgrund: Räuberleiter

Eine Stadt sucht ein Kind

 

Paperback | ca. 270 Seiten | ISBN 978-3-89741-475-4

 

Erscheint im September.

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Inhalt

Ein kleiner Junge verschwindet vor aller Augen. Niemand weiß, wo er ist. Niemand weiß, wer er ist. Die ganze Stadt könnte wegschauen, wie immer. Doch diesmal tut sie es nicht.
Freitagmorgen, in einer Spedition klingelt das Telefon. Am anderen Ende der Leitung: ein Kind namens Robbie. Irgendwo im Hasenberg, einer gesichtslosen Plattenbau­siedlung, in der keiner auf den anderen achtet, hält er sich allein in einer Wohnung auf. Nein, nicht ganz allein, denn da sei ein Räuber, sagt er. Er klingt ängstlich und will zu seiner »Mamilina«; seine Ausdrucksweise lässt auf eine Entwicklungsstörung schließen. Mitten im Gespräch reißt die Verbindung ab, Rückruf unmöglich. Kriminal­hauptkommissarin Floralie Buchta, bekannt für ihren ruppigen Ton, ihre hemds­ärmeligen Ermittlungsmethoden und traumhaften Aufklärungsquoten, nimmt die Sache ernst und die Ermittlungen auf.
An diesem irrsinnig heißen Sommertag, der in Echtzeitsimulation erzählt wird, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Unterstützung kommt von allen Seiten: vom Taxler und Zieh­vater des Jungen, der Himmel und Hölle in Bewegung setzt, um Robbie zu finden, einem Kleinkriminellen, der mit den großen Fischen schwimmen will, und nicht zuletzt: von den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hasenbergs, die – von einer bis dato ungekannten Gruppendynamik gepackt – Badekleidung und Grillzangen links liegen lassen, um sich auf die Suche nach einem kleinen Jungen zu machen, den sie nicht einmal kennen.  

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© Sabine Arndt
© Sabine Arndt

Barbara Imgrund ist im niederbayerischen Landshut geboren und in Kaufbeuren/Allgäu aufgewachsen, studierte Germanistik in München (M. A.). Anschließend arbeitete sie als Lektorin in verschiedenen renommierten Verlagen. Seit 1998 ist sie selbstständig als Lektorin, Literaturübersetzerin und Schriftstellerin und lebt seit 2000 in Heidelberg. Inspiriert von ihren ehrenamtlichen Einsätzen im Hospizdienst und im Tierschutz, beschäftigen sich ihre Texte immer wieder mit der Frage, wie Menschen in den Stürmen des Lebens bestehen und was ihnen am Ende des Tages wirklich wichtig ist. Imgrund ist Mitglied der GEDOK Heidelberg und des Netzwerks Lyrik.

Website: https://barbara-imgrund.de/