Paperback | ca. 180 Seiten | ISBN 978-3-89741-508-9
Auch als E-Book erhältlich
Erscheint: Februar 2026
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Yasemin Toprak wächst in einer kurdisch-jesidischen Familie auf, in der die Rolle der Frau klar definiert ist: Angepasst, gehorsam, unsichtbar. Doch bereits als Kind beginnt Yasemin, Fragen zu stellen, zu rebellieren – und zahlt als Erwachsene einen hohen Preis dafür. Sie wird zur Außenseiterin in ihrer eigenen Familie, gerät in toxische Beziehungen, verliert Heimat, Sicherheit und wird öffentlich diffamiert. Doch in der Tiefe dieser Verletzungen reift auch ihre Stimme – eine Stimme, die laut wird gegen Angst, Scham und Schweigen. Diese autobiografischen Memoiren begleiten Yasemin durch Kindheit, erste sexuelle Erfahrungen im Verborgenen, familiäre Brüche, Obdachlosigkeit – bis hin zur schmerzhaften, aber selbstbestimmten Loslösung aus ihrer Herkunftsfamilie.
»Die Geschichte einer Selbstbefreiung.«
TAGESSPIEGEL, Sophie Peschke und Morten Wenzek
»Yasemin Toprak spricht im Internet offen über die Sexualität von Frauen, über ihre eigenen Wünsche. Für ihre jesidische Familie ist das ein Tabubruch.«
WAZ, Annette Kalscheur
»Yazzy – kurdisch, yezidisch, sexpositiv.«
WDR, 1LIVE Intimbereich, Catrin Altzschner
»Weil die deutsche Jesidin Yasemin Toprak über ihre Sexualität sprach, verstießen sie ihre Eltern.«
WELT, Frédéric Schwilden

Yasemin Toprak, geboren 1991 in Hessen, lebt in Duisburg. Sie wuchs in einem streng patriarchalen Umfeld auf, in dem Gewalt, Ausgrenzung und familiäre Ablehnung ihren Alltag prägten. Nach einem öffentlichen Bruch mit ihrer ethnischen Community musste sie sich ein neues Leben in einer Gesellschaft aufbauen, die für Menschen wie sie keinen Platz vorgesehen hatte – als Frau, als Migrantin, als Überlebende.